UK Championship 2007

UK Championship 2007

Turnierart: Weltranglistenturnier
Austragungsort: International Centre, Telford
Eröffnung: 8. Dezember 2007
Endspiel: 16. Dezember 2007
Sieger: England Ronnie O’Sullivan
Finalist: Schottland Stephen Maguire
Höchstes Break: 147 (England Ronnie O’Sullivan)
2006
 
2008

Die UK Championship 2007 war ein Snookerturnier, das vom 8. bis 16. Dezember 2007 ausgetragen wurde. Nach 6 Jahren war das Turnier von York nach Telford ins International Centre umgezogen. Sieger wurde Ronnie O’Sullivan, der Stephen Maguire mit 10:2 im Finale besiegte. Für O’Sullivan war es der vierte Titel eines UK Champions.

Im Halbfinale gegen Mark Selby gelang „The Rocket“ außerdem das siebte Maximum Break der Turniergeschichte. Nur bei der Snookerweltmeisterschaft hatte es bis dahin ebenfalls sieben Maximums gegeben. Außerdem war es das erste Mal überhaupt, dass ein 147er Break in einem Entscheidungsframe eines Ranglistenturniers gespielt wurde.[1] Für O’Sullivan persönlich war es das achte 147er-Break seiner Karriere. Erst 37 Tage zuvor hatte er bei der Northern Ireland Trophy sein letztes Maximum Break erzielt.

Preisgeld

Nachdem das Preisgeld für drei Jahre unter 600.000 £ gesunken war, stieg es in diesem Jahr wieder deutlich darüber. Dank der Prämie von 25.000 £ für das Maximum Break war es der zweithöchste Betrag nach 2001, der bei diesem Turnier je ausgeschüttet wurde. Davon profitierten aber fast nur die Top 4, der Sieger bekam alleine 23.000 £ mehr. Die Mindestprämie für Verlierer der dritten Qualifikationsrunde wurde von 2000 auf 2200 £ erhöht.[2]

Preisgeld
Sieger 100.000 £
Finalist 46.000 £
Halbfinalist 23.250 £
Viertelfinalist 15.800 £
Achtelfinalist 11.750 £
Letzte 32 8000 £
Letzte 48 4500 £
Letzte 64 2200 £
Höchstes Break Hauptturnier: 5000 £
Qualifikation: 500 £
Maximum Break: 25.000 £
Insgesamt 615.400 £

Qualifikation

Mit dem neuen Austragungsort wurde auch das Turnier um fünf Tage verkürzt. Es begann nicht mehr mit der Runde der letzten 48, sondern es traten nur noch 32 Spieler im Hauptturnier an. Dabei trafen 16 gesetzte Spieler auf die 16 Spieler, die die vier Qualifikationsrunden vom 23. bis 30. November überstanden hatten.[2]

Hauptturnier

Ab 8. Dezember bestritten 32 Spieler das Hauptturnier im Telford International Centre.[2][3]

Letzte 32 Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
1 1 England Peter Ebdon 8
2 England Ian McCulloch 9
3 England Ian McCulloch 5
4
5 10 Schottland Stephen Maguire 9
6 10 Schottland Stephen Maguire 9
7
8 Nordirland Joe Swail 3
9 10 Schottland Stephen Maguire 9
10
11 12 Wales Mark Williams 5
12 12 Wales Mark Williams 9
13
14 England Ricky Walden 3
15 12 Wales Mark Williams 9
16
17 Nordirland Mark Allen 5
18 8 Schottland Stephen Hendry 4
19
20 Nordirland Mark Allen 9
21 10 Schottland Stephen Maguire 9
22
23 4 England Shaun Murphy 5
24 5 Irland Ken Doherty 7
25
26 England Nigel Bond 9
27 England Nigel Bond 5
28
29 9 China Volksrepublik Ding Junhui 9
30 9 China Volksrepublik Ding Junhui 9
31
32 England Adrian Gunnell 3
33 9 China Volksrepublik Ding Junhui 7
34
35 4 England Shaun Murphy 9
36 15 England Steve Davis 4
37
38 England Stuart Bingham 9
39 England Stuart Bingham 3
40
41 4 England Shaun Murphy 9
42 4 England Shaun Murphy 9
43
44 Wales Paul Davies 5
45 10 Schottland Stephen Maguire 2
46
47 6 England Ronnie O’Sullivan 10
48 3 Schottland Graeme Dott 7
49
50 England Dave Harold 9
51 England Dave Harold 2
52
53 11 England Mark Selby 9
54 11 England Mark Selby 9
55
56 England Anthony Hamilton 5
57 11 England Mark Selby 9
58
59 Hongkong Marco Fu 7
60 16 Wales Ryan Day 6
61
62 Hongkong Marco Fu 9
63 Hongkong Marco Fu 9
64
65 England Joe Perry 2
66 7 Australien Neil Robertson 6
67
68 England Joe Perry 9
69 11 England Mark Selby 8
70
71 6 England Ronnie O’Sullivan 9
72 6 England Ronnie O’Sullivan 9
73
74 England Michael Holt 6
75 6 England Ronnie O’Sullivan 9
76
77 England Mark King 1
78 13 England Stephen Lee 8
79
80 England Mark King 9
81 6 England Ronnie O’Sullivan 9
82
83 England Jamie Cope 2
84 14 England Ali Carter 8
85
86 England Barry Hawkins 9
87 England Barry Hawkins 8
88
89 England Jamie Cope 9
90 2 Schottland John Higgins 3
91
92 England Jamie Cope 9

Century Breaks

42 Century Breaks wurden im Hauptturnier erzielt, ein durchschnittlicher Wert. Alleine den beiden Finalisten Ronnie O’Sullivan und Stephen Maguire gelangen zusammen 13 Breaks von 100 oder mehr Punkten. O’Sullivan spielte in jedem Spiel mindestens ein Century, darunter auch ein Maximum Break. Maguire verpasste im Finale ein 100er-Break nur um einen Punkt, mit sieben Centurys war er aber immer noch der erfolgreichste Punkter.[2]

England Ronnie O’Sullivan 147, 137, 126, 119, 117, 112
England Shaun Murphy 144, 135
China Volksrepublik Ding Junhui 143, 112, 100
England Ali Carter 139
Hongkong Marco Fu 139, 132, 111, 102
England Jamie Cope 137, 133, 105
Wales Ryan Day 137
England Nigel Bond 131
Schottland Stephen Maguire 130, 122, 120, 108, 106, 105, 101
England Mark Selby 130, 120, 101, 100
England Ian McCulloch 123, 120
Schottland Graeme Dott 120
England Michael Holt 116
Nordirland Mark Allen 115, 103
Australien Neil Robertson 111
England Barry Hawkins 106
Schottland Stephen Hendry 104
Schottland John Higgins 100

Quellen

  1. Ford Makes 147 To Beat Murphy. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 17. Oktober 2019, abgerufen am 19. Oktober 2019 (englisch).
  2. a b c d 2007 UK Championship. CueTracker, abgerufen am 18. November 2015.
  3. 2007 UK Championship Results in der Snooker Database, abgerufen am 18. November 2015 (englisch). Die Webseite ist derzeit nicht erreichbar. Eine Archivversion könnte sich unter diesem Link im Internet Archive befinden.