Der Wald (Brun)

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           Der Wald.

             (1779.)


Nimm mich in kühligen, schattigen Arm,
Säuselnder Hain!
Fern von rauschender Freuden Schwarm,
Ungestört vom nagenden Harm,

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Will ich deiner mich freu’n!


Lieblich strömt von den Gipfeln herab
Wallender Duft;
Langsam ans moosige Ufer hinab,
Rollen die murmelnden Wellen ins Grab,

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Spiegel schimmernder Luft.


[49] O Natur! wie bist du so schön;
Lieblich und hehr
Deine verjüngende Schönheit zu sehn,
So durch’s Leben lächelnd zu gehn,

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Mit der Unschuld daher!


Unschuld nur, und du, o Natur!
Seeliges Band!
Ihr versüsset das Leben uns nur;
Stets will ich folgen der blumigen Spur

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Mit der Lieb’ an der Hand!