Diesen liebenswürd’gen Jüngling

« Gaben mir Rath und gute Lehren Buch der Lieder (1827) Mir träumt’: ich bin der liebe Gott »
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LXV.

     Diesen liebenswürd’gen Jüngling
Kann man nicht genug verehren;
Oft traktirt er mich mit Austern,
Und mit Rheinwein und Liquören.

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     Zierlich sitzt ihm Rock und Höschen,

Doch noch zierlicher die Binde,
Und so kommt er jeden Morgen;
Fragt, ob ich mich wohlbefinde;

     Spricht von meinem weiten Ruhme,

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Meiner Anmuth, meinen Witzen;

Eifrig und geschäftig ist er
Mir zu dienen, mir zu nützen.

     Und des Abends, in Gesellschaft,
Mit begeistertem Gesichte,

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Deklamirt er vor den Damen

Meine göttlichen Gedichte.

     [238] O, wie ist es hoch erfreulich,
Solchen Jüngling noch zu finden,
Jetzt in unsrer Zeit, wo täglich

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Mehr und mehr die Bessern schwinden.