Im Hirn spukt mir ein Mährchen wunderfein

« Ich lache ob den abgeschmackten Laffen Buch der Lieder (1827) In stiller, wehmuthweicher Abendstunde »
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IV.

Im Hirn spukt mir ein Mährchen wunderfein,
     Und in dem Mährchen klingt ein feines Lied,
     Und in dem Liede lebt und webt und blüht
     Ein wunderschönes, zartes Mägdelein.

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Und in dem Mägdlein wohnt ein Herzchen klein,

     Doch in dem Herzchen keine Liebe glüht;
     In dieses lieblos frostige Gemüth
     Kam Hochmuth nur und Uebermuth hinein.
Hörst du wie mir im Kopf’ das Mährchen klinget?

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     Und wie das Liedchen summet ernst und schaurig?

     Und wie das Mägdlein kichert leise, leise?
Ich fürchte nur, daß mir der Kopf zerspringet:
     Und, ach! da wär’s doch gar entsetzlich traurig,
     Käm’ der Verstand mir aus dem alten Gleise.