Künstlers Kriegslied
Ich bin ein lust’ger Kämpe,
Ein Feldherr ohne Geld;
Doch reicher als ein König,
Denn mir gehört die Welt.
Juchheidi, Juchheida, vallera, juchei!
Doch reicher als ein König,
Denn mir gehört die Welt.
Was ich nicht kann erobern,
Daran ist nicht verlor’n;
D’ran möge sich ein Krämer
Verdienen seine Spor’n.
Juchheidi, Juchheida, vallera, juchei!
D’ran möge sich ein Krämer
Verdienen seine Spor’n.
Mit meinen schnellen Truppen
Rück’ ich vergnügt in’s Feld,
Sie haben als Ideen
Freiwillig sich gestellt.
Juchheidi, Juchheida, vallera, juchei!
Sie haben als Ideen
Freiwillig sich gestellt.
An groß und kleinen Siegen
Die mir die Kunst gewann,
Hängt weder Blut noch Thränen,
Nur eitel Freude d’ran.
Juchheidi, Juchheida, vallera, juchei!
Hängt weder Blut noch Thränen,
Nur eitel Freude d’ran.
Zu meinem Arsenale
Brauch’ ich kein großes Haus;
Mit Pinsel, Meisel, Zirkel
Und Bleistift komm’ ich aus.
Juchheidi, Juchheida, vallera, juchei!
Mit Pinsel, Meisel, Zirkel
Und Bleistift komm’ ich aus.
Und wenn ich matt vom Kampfe
Und heißem Wettlauf ruh’.
Dann schwing ich froh den Becher
Und sing ein Lied dazu.
Juchheidi, Juchheida, vallera, juchei!
Dann schwing ich hoch den Becher
Und sing ein Lied dabei.
Und hab’ ich keine Schätze,
Ist doch ein Schätzchen mein,
Nickt freundlich mir vom Spiegel
Im vollen Glase Wein.
Juchheidi, Juchheida, vallera, juchei!
Nickt freundlich mir vom Spiegel
Im vollen Glase Wein.