Meißner Künstler:Gottlieb Wilhelm Hüllmann (Hillmann)

Johann Christoph Horn Lebensläufe Meißner Künstler (1888) von Wilhelm Loose
Gottlieb Wilhelm Hüllmann (Hillmann)
Karl Gustav Jährig
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[41] Gottlieb Wilhelm Hüllmann (Hillmann),[1] geb. den 22. Mai 1765 in Meißen, wo sein Vater Fabrikant in der Manufaktur war. Er besuchte die Akademie in Dresden und bildete sich unter Professor Schulze als Kupferstecher aus. Kupfer von ihm finden sich in Croks Reisen, in Grohmanns Bruchstücken der gotischen Baukunst 1799 und in dessen Überresten der ägyptischen Baukunst 1800. Auch vor den Briefen über das Radeberger Bad ist von ihm ein Kupfer nach Klengel. Nach Füßli ist er ohne Zweifel derselbe, der seit 1803 vereint mit Darnstedt und Schumann die Platten zu Stieglitz’ Gemälden von Gärten in neuerem Geschmack fertigte; auch lieferte er 21 Nachstiche zu der um 1806 erschienenen Übersetzung der englischen ländlichen Baukunst von James Malton. [42] Von seinen Porträts ist das des Kapellmeisters Naumann, nach Seydelmann gestochen, bemerkenswert. Er starb nach 1828 wohl in Dresden.


  1. Taufregister der Stadtkirche z. g. J. Keller, Nachrichten von allen in Dresden lebenden Künstlern 1788. S. 159. Haymann, Dresdens Schriftsteller und Künstler 1809. S. 389. Füßli, Künstlerlexikon 1, 578 (Zusätze). Meusel, Teutsches Künstlerlexikon 1, 426. Nagler, Künstlerlexikon 6, 353.