RE:Λαυρειωτικαὶ γλαῦκες

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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athenische Silbermünzen
Band XII,1 (1924) S. 1014
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Λαυρειωτικαὶ γλαῦκες, ‚Eulen von Laurion‘ nennt Aristophanes (Aves 1106, dazu Hesych. und Suid. s. γλ.) die athenischen Silbermünzen, weil sie das Münzbild der Eule tragen und aus dem Silber der Minen von Laurion geprägt waren (Suidas spricht irrig von Goldminen und -münzen). Man hat in den Buchstabengruppen, die sich auf den hellenistischen Silbermünzen Athens, den sog. Münzen des neuen Stiles, unter der Amphora (auf der die Eule steht) finden, die Anfangsbuchstaben einiger der uns inschriftlich in Fülle bekannten Namen von Zechen der Minen von Laurion entdeckt, z. B. ΚΤΗ = Κτησιακόν, ΕΡ = Ἑρμαικόν usw.; dieser Zeche entstammte also das Silber zu dem betreffenden Münzquantum. Svoronos Journ. internat. d’arch. num. X 282 Anm. 1. Sundwall Unters. über d. att. Münzen d. neuer. Stiles 1908, 110 Anm. 2.