RE:Λενκὰ Ὄρη

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Leuka ore, Gebirge auf Kreta
Band XII,2 (1925) S. 22092210
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Λευκὰ Ὄρη, τά (Kallim. Dian. 41. [‌Theophr. h. pl. IV 1, 3. Strab. X 475]); Albi Montes Plin. n. h. XVI 142. XXXI 43. Ptol. geogr. III 15, 6 Müll.; auch bloß: τὰ Λευκά (nach dem weißen Gestein der Kalksteingipfelhöhen, z. B. Theophr. h. pl. IV 1, 3. Strab. X 475), jetzt ebenso mit vielen Teilnamen; Höhe des Ἄ. Θεοδωρῆς 2375 (2460?) m, s. o. Bd. XI S. 1732, 35ff.

Nach Strabon sind sie im Westen der Insel gelegen, stehen dem Taygetos der Peloponnesos an Höhe nicht nach, sind 300 Stadien lang und bilden einen Gebirgsrücken, der in Schluchten endigt (z. B. . Ῥουμίλη, Σαμαριά u. a.). Strabon scheint den Namen auf alles kretische Gebirg im Westen von der Ide aus ausgedehnt zu haben. Andere Geographen verstehen unter L. O. den Teil, der jetzt Madarás (= großer Felsen) heißt, dessen breiter Südteil insbesondere Sphakiá (von σφάξ Schlucht?) genannt wird. Nach der Carte Géol. Internat. Bl. 46 zeigt er fast durchaus Kalkstein jurassischen Alters. Wenigstens Buondelmonti (um 1420 n. Chr.) [2210] [...]