RE:Leuka 8

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Leuca, Leucapolis Ort Kariens
Band XII,2 (1925) S. 2209
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8) [...] 8) Leuca oder Leucopolis (Plin. V 107), Ort Kariens an der nördlichen Küste des Keramischen Golfs in der Landschaft Doris in Kleinasien.

Λενκὰ Ὄρη, tà (Kallim. Dian. 41. [‌Theophr. h. pl. IV 1, 3. Strab. X 475]); Albi Montes Plin. n. h. XVI 142. XXXI 43. Ptol. geogr. III 15, 6 Müll.; auch bloß: τὰ Λευκά (nach dem weißen Gestein der Kalksteingipfelhöhen, z. B. Theophr. h. pl. IV 1, 3. Strab. X 475), jetzt ebenso mit vielen Teilnamen; Höhe des 21. Θεοδωρῆς 2375 (2460?) m, s. o. Bd. XI S. 1732, 35ff.

Nach Strabon sind sie im Westen der Insel gelegen, stehen dem Taygetos der Peloponnesos an Höhe nicht nach, sind 300 Stadien lang und bilden einen Gebirgsrücken, der in Schluchten endigt (z. B. . Ῥουμίλη, Σαμαριά u. a.). Strabon scheint den Namen auf alles kretische Ge-birg im Westen von der Ide aus ausgedehnt zu haben. Andere Geographen verstehen unter L. O. den Teil, der jetzt Madaräs (= großer Felsen) heißt, dessen breiter Südteil insbesondere Spha-kiä (von σφάξ Schlucht?) genannt wird. Nach der Carte Géol. Internat. Bl. 46 zeigt er fast durchaus Kalkstein jurassischen Alters. Wenigstens Buondelmonti (um 1420 n. Chr.)