RE:Karyatides

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Stützfigur an Gebäuden
Band X,2 (1919) S. 22472252
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Karyatides. Vitruv. 11, 5 erklärt den Namen durch die bekannte Geschichte von der Stadt Karyai im Peloponnes, deren Männer von den Griechen wegen eines Einverständnisses mit den Persern niedergemacht, deren Frauen aber in Sklaverei geschleppt und zur Erinnerung der Schande von den Bildhauern der damaligen Zeit an öffentlichen Gebäuden als Stützfiguren nachgebildet worden seien. S. o. S. 2245.

Diese Überlieferung begegnete längst berechtigten Zweifeln. Schon Lessing Kl. antiq. Fragm. Werke Bd. XIII 2, 363f. hielt die Erzählung für eine Fabel. Er sah in den K. lakonische Tänzerinnen zu Ehren der Artemis, Paus. III 10, 7. Eigene Einwendungen und Erklärungen anderer Gelehrter gab Böttiger Amalthea III (1825) 137ff. Das Neueste darüber hat Wolters Ztschr. f. bild. Kunst N. F, VI (1895) 36ff. zusammengestellt. Auch er weist auf den berühmten Kult der Artemis von Karyai hin, bei welchem Tänzerinnen eine großp Rolle spielten, und erklärt geradezu, daß diese dia Anregung und Vorbilder für weibliche Stützfiguren gewesen seien und ihnen auch den Namen gegeben hätten. Die Erklärung Vitruvs beruhe offenbar auf einer Verwechslung – schon Böttiger a. O. hatte dies angenommen – oder Vermischung der parallelen Überlieferung von den Darstellungen gefangener Perser in der Halle zu Sparta, Vitruv. I 1, 5, deren Erklärung Vitruv aus derselben griechischen Quelle entnommen habe.

So richtig diese letzte Vermutung von der unlogischen und unhistorischen Erklärung Vitruvs [2248] Karyaudes 2248

ist, so befriedigen doch die sachlichen Begründungen nicht Sicher hat Wolters mit allen}} seinen Vorgängern recht, wenn er die K. zunächst als Tänzerinnen kennzeichnet. Das von ihm erbrachte Material beweist es schlagend. Aber die Vorstellung einer Übertragung tanzender Mädchenfiguren als tektonische Stützen in die Baukunst macht erhebliche Schwierigkeiten. Ohne weiteres ist sie unglaubhaft, selbst wenn man mit Wolters 10 und Böttiger annimmt, daß bei den Festtänzen der Artemis zu Karyai mehr feierliche als wilde Tanzgebärden üblich waren. Wurz Plastische Dekoration des Stützenwerkes (Straßb. 1906) 46ff. erklärt die Bezeichnung K. lediglich durch Übertragung des Namens auf wirkliche Stützfiguren, geht aber über die Frage, ob K. selbst ursprünglich Stützfiguren waren oder nicht, hinweg. Er unterscheidet bei Stützfiguren zwei verschiedene Motive: Demütigung und freies Dienen, um derent-20 willen tragende Menschengestalten im Kunstgewerbe und dann in der Architektur dargestellt worden seien. Meines Erachtens muß die Erklärung aber tiefer greifen :

Das Wesen der Stützfigur. Das Motiv der Mädchenfigur ist, wie das aller menschlichen Figuren und tierischen Gestalten, aus uralten Symbolformen in die Baukunst hineingekommen (Puchstein Jahrb. VII 4) und von den primitiven Anfangsformen in die entwickeltere Steinbaukunst 30 übertragen worden. Man wird sich als Vorstufen geschnitzte Pfosten mit apotropäischen Darstellungen denken müssen und sich dabei etwa an die Hathor-Säulen in Ägypten, z. B. in El Kab, Lepsius Denkmäler Taf. 100. Perrot-Chipiez I 408 fig. 233, oder an die mannigfachen figürlichen Zutaten an persischen und dann noch an hellenistischen Kapitellen erinnern, und in diesen Bildungen ein bewußtes Weiterleben apotropä-ischer Vorstellungen, die man gerade mit Stützen, 40 besonders mit Eck- und Türpfosten verband, sehen müssen. Das ursprünglich Gewollte bei den figürlichen Zutaten war also nicht die menschlich oder sonstwie geformte Stütze, sondern das Symbol an der Stütze, die man durch eben diese Zeichen auszeichnete und schützte. Erst die Übertragung dieser symbolisch-bereicherten Stütze in die Steinarchitektur wird man als eine bewußte künstlerische Tat werten müssen, wiewohl auch hierbei die alten Vorstellungen noch lebendig blie-50ben, wie uns noch hellenistische Kapitelle, ja noch die Eckkapitelle des großen didymäischen Tempels beweisen. Die Übertragung der Stützenbildangen mit solchen apotropäischen Gestalten hat in der Steinarchitektur dann zur eigentlichen Stützfigur geführt. Ebenso w;e aus dem uralten Xoanon das Götterbild sich entwickelte, wurde die menschliche Gestalt auf dem Stützpfosten zur menschlichen Stütze. Das geschah vermutlich vorzugsweise im kleinasiatisch-ionischen Kul-60 turkreis. Von dort her scheinen die figürlichen Stützen in die griechische Architektur eingedrungen zu sein (Delphi, Amyklai, s. u.). Daß bei steinernen Stützfiguren als Überleitung vom Kopf zum Balken ein Ansatz nötig war, ist ohne weiteres klar. Die nächstliegende Form dafür war eine zylindrische, nach oben sich erweiternde Form. Dabei mag man sich bei weiblichen Figuren an die alten, wohl auch symbolischen Kopfaufsätze [2249] und Kronen verschiedener festlicher Trachten er* innert und diese verwendet haben. Aber auch männliche Gestalten, Fabelwesen und Tiere machten eine ähnliche Entwicklung zur figürlichen Stütze durch. Die Verwendung aller dieser Bildungen war besonders am Geräte von größter Bedeutung.

Etwas von der steifen, mehr ,kunstgewerblichen* Stützenform haben noch die Gestalten der ältesten uns erhaltenen Figuren-Stützen an den Schatzhäusern von Knidos (um 565 v. Chr.) und Siphnos (um 525 v. Chr.) in Delphi, Bull. hell. XXIII (1909) 617ff. XXXVII (1913) 80. Per-rot-Chipiez VIII Taf. VII und VIII S. 364ff. Fouilles de Delphes IV Taf. 18 20. 26. Besonders ihre Aufstellung auf Gestellen und ihr hoher Kopfaufsatz, der zum Kapitell überleitet, bewirken das. Wie ganz anders lebensvoll sind dagegen die klassischen Mädchenfiguren an der Korenhalle des Erechtheions ! Hier ist der Pfeiler ganz Figur geworden, es ist die höchste Stufe der künstlerischen Umgestaltung des alten Symbols. Alles Gegenständliche, Erzählende ist ausgemerzt. Die Idee ist nur durch die vollendet schöne Figur ausgedrückt. – Nach den Baurechnungen IG I 322 col. 1. 86 hießen diese Mädchengestalten einfach κοραί. Das ist wohl in der klassischen Zeit die übliche Bezeichnung gewesen.

Die eigentlichen Karyatiden: K. dagegen nannte man die Tänzerinnen von Karyai, wie zuletzt Wolters a. O. ausgeführt hat und wie wir von Plut. Artaxerxes 18. Poll. V 97 wissen. Besonders schöne Tänzerinnen sind die drei mit dem Rücken gegeneinander gekehrten Gestalten auf der Akanthos- Säule in Delphi, Fouilles IV 60ff. Restaur. H 15. Luckenbach Olympia und Delphi S. 55 Fig. 65. Sie hoben, wie es scheint, einen Arm in die Höhe, aber doch wohl ohne nach dem auf den Enden des Blattkelches vermuteten Dreifuß zu reichen. Andere Beispiele führt Wolters a. O. an. Tänzerinnen waren wohl auch die von Plin. n. h. XXXVI 23 unter den Werken des Praxiteles in Rom zitierten K. Böttiger hält auch die Figuren des Diogenes Atheniensis im Pantheon des Agrippa (Plin. n. h. XXXVI 38) für solche.

DieUbertragung desNamensK. auf die Stützfigur. Wie wurde nun die Bezeichnung K. auf Stützfiguren übertragen, wo K. und Stützfiguren doch ursprünglich nichts miteinander zu tun haben ? Die älteste Spur der Bezeichnung einer architektonischen Stützenfigur als K. findet sich in der Anekdote des Lynkeus bei Athen. VI 241 d: Eukrates spottet über die Baufälligkeit eines Gemaches, in dem ein Gelage abgehalten wurde, und sagt, man müsse darin mit der Rechten speisen, mit der Linken aber die Decke unterstützen wie die K. Dieser Scherz beweist für die zweite Hälfte des 4. Jhdts. die Verwendung des Namens K. für eine Stützfigur. Also in der Zeit zwischen Mitte 5. Jhdts. bis gegen Ende des 4. muß die Übertragung stattgefunden haben. Wie sie zustande kam, läßt sich jedoch nur vermuten. Wenig wahrscheinlich ist die Meinung von Wolters, nach der die Tänzerinnen als Stützfiguren verwendet worden wären. Das Beispiel von Gjölbaschi, Das Heroon von Gjölbaschi Trysa, Taf. 5 S. 71, zeigt, daß man Tänzerinnen [2250] als Symbol an Türpfosten allerdings angebracht hat, aber nicht, daß man lediglich Tanzfiguren als Stützenmotiv verwendete. In Gjölbaschi ist ja gleichzeitig die Musikerschar abgebildet. Die beiden Tanzfiguren in Hochrelief sind also nichts anderes als das Hauptstück der Illustration der Totenzeremonie. Sie stehen als tanzende Figuren künstlerisch am besten Platz auf den Pfosten des Tores. Mit den Stützen an sich haben sie 10 daher rein nichts zu tun. Wohl aber wird man sich dabei an die vielgestaltigen Darstellungen und Symbole erinnern, die an Torpfosten von altersher angebracht wurden, von Babylon her über Khorsabad, Persepolis bis nach Bogbaskoi und Thasos, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Die Vorliebe für Tanzfiguren können also die Reliefs von Gjölbaschi nicht beweisen. Vielmehr wird es richtig sein, daß es in den verschiedenen Heiligtümern oder Gräbern ganz 20 verschiedenartige figürliche Darstellungen waren, die mit den lokalen Kulten und Vorstellungen in uralter Beziehung standen. Ein Beispiel sind die Lutrophoren (?) in Hochrelief an den Pfeilern eines Grabes in Limyra, Petersen-Luschan Reisen II S. 68 Fig. 47. So denken wir uns die Tänzerinnen von Karyai im Heiligtum der Artemis in Relief angebracht. Es gab also neben den eigentlichen Stützfiguren, wie die von Delphi, Athen und Amyklai, Reliefgestalten von Tänze-30 rinnen, Lutrophoren – also wohl mit dem Kult zusammenhängende Frauenfiguren –, die auf Torpfosten oder sonst wie angebracht waren. Besonders früh berühmt scheinen die Tänzerinnen von Karyai geworden zu sein, so daß ihr Name weithin bekannt und sogar auf andere weibliche Figuren übertragen wurde, die mit ihnen nichts zu tun hatten. Zu dieser Übertragung des Namens mag eine gewisse Ähnlichkeit der Bildung der Kopfaufsätze bei den Stützfiguren und den Tän-40zerinnen von Karyai noch verleitet haben.

Ist unsere Annahme richtig, so erklärt sich auch die ganz verschiedene Haltung der ursprünglichen, aus altern Wurzeln hervorgegangenen Stütz-figuren gegenüber den jungem Tänzerinnen in Bezug auf Haltung und Gewand. Jene stehen mit geschlossener langer Gewandung angetan – muliebres stolatae – in ruhiger, fester Haltung, diese haben ein leichtes Röckchen und bewegte Tanzgebärden. Jetzt wo wir die beiden Gruppen 50 klar geschieden haben, sind diese Unterschiede verständlich. Und wir finden uns auch mit der Überlieferung in Übereinstimmung: die Stützfiguren am amykläischen Thron waren keine Tänzerinnen, sondern Horen und Chariten (Paus. III 18, 10), und bei den Koren am Erechtheion und an den delphischen Schatzhäusern würde man auch nie auf Tänzerinnen geraten haben, wenn nicht der Name K. die Verwirrung angerichtet hätte,

60 Dieser geht also wohl im 4. Jhdt auf alle weiblichen Figuren in architektonischem Zusammenhang über, während er zugleich im besondere noch bis in späte Zeit die eigentliche Bezeichnung für die Tänzerinnen von Karyai bleibt, so daß nicht immer deutlich ist, ob K. = Tänzerinnen oder K. – weibliche Stützfiguren gemeint sind.

Vorhandene K, Von der Art der weiblichen Stützfiguren in der archaischen und klassischen [2251] Zeit rind wie durch die delphischen und athenischen K. unterrichtet. Aus der oben angeführten Athenaiosstelle erfahren wir, daß K. auch das Gebälk durch eine erhobene Hand stützten. Ein Beispiel dafür ist die schöne K. aus Tralles (Reinach Compt. rend. 1902, 286. Conze Arch. Anz. 1902, 103 Collignon Mon. Piot X [1903] 16), von det Repliken in Scherschel und Konstantinopel existieren. Sie gehört noch der ersten Hälfte des 5. Jhdts. an. Der linke Arm war erhoben. Wie dieses Bewegungsmotiv die ursprünglich steif und auf beiden Füßen gleichmäßig stehende Figur bei deren weiteren Entwicklung der Bildhauerei umwandeln mußte, ist hier zu schildern nicht der Platz. Ein Versuch war, beide Arme hochzuhalten, wie dies K. aus einem Grab in Veste zeigen. Abb. bei Wurz a. O. Fig. 34. Man darf annehmen, daß allmählich bei lebhafterer Bewegung des Körpers und na-turgetreuerer Durchbildung des Bewegungsmotivs ein mehr genrehafter Zug in die Stützenfigur hineingetragen wurde, bis endlich das alte Motiv der strengen architektonischen Bindung ton Figur und Stütze ganz aufhörte. Tatsächlich gibt es späte K., deren gelockerte Form nicht mehr fähig ist, als Stütze zu dienen, sondern eines verstärkenden Eückenpfeilers bedarf. Solche sind bekannt von der sog. Incantada zu Saloniki (jetzt im Louvre), Stuart und Revett Antiq. of Athens III 1827. XI Taf. 45–49, aus Luku im Süd-peloponnes, jetzt im Museum in Athen. Bl ou et Expéd. scientifique de Morée III Taf. 88, aus Korinth von einer Schmuckfassade am römischen Markt, wo Frauengestalten mit Männerfiguren abwechseln, Am. Journ. of Archeol. VI Taf. IV.

Unsicher bleibt die Bestimmung der kolossalen Mädchenfiguren mit zylindrischer Kiste auf dem Kopf, deren Reste in Eleusis gefunden wurden, Michaelis Ancient Marbles in Great Britain 242ff. Helbig Führer II Fig. 39. Philios. Eleusis 82. Erhalten sind nur die Büsten. Vielleicht hatten sie beide Hände zur Unterstützung der fein verzierten Kiste erhoben. Aus den Ansatzstellen am Hinterkopf und Kiste geht hervor, daß die Figuren nicht frei standen, sondern mit einer architektonischen Stütze irgendwie verbunden waren. Bulle Röm. Mitt. IX 153 vermutet, sie seien irgendwie im Bau der kleinen Propyläen des Appius Claudius Pülcher (um 50 v. Chr.) verwendet gewesen. Michaelis a. O. hielt sie 1 für Werke des 4.-3. Jhdts. und erinnerte vermutungsweise an Philons Tätigkeit in Eleusis.

Nachbildungen von griechischen K. insbesondere des Erechtheiontypus befinden sich im Vatikan. Helbig Führer II 1. Amelung Skulpt. d. Vatik. Mus. I 9 Taf. II. Durm Baukunst d. Etrusker u. Römer² Fig. 466a, im Museum Ny-Carlsberg zu Kopenhagen. Burckhardt Cicerone⁹ I 114; eine dritte im Palazzo Giustiniani, Amelung a. O. 11; eine weitere im archäologischen ( Museum in Florenz, Amelung a. O. 10. Vier römische Umbildungen der· athenischen K. befinden sich in der Münchener Glyptothek, Furtwängler Beschr. d. Glypt. nr. 305 und 306. 371 und 372. Andere vier K., vielleicht Nachbildungen der eleusinischen, rind in Villa Albani, stark restauriert, Helbig a. O. II 70 nr. 767–770; zwei dazu passende im Besitz der Familie [2252] Torlonia, Wnrz il O. 105 Fig. 72. Schöne K-mit Kopfaufsatz, vermutlich nur Kauephoren, nicht Stützfiguren, sind an der Via Appia gefunden worden. Nach Piranesi Vasi e candda-hri II Taf. 68 ist eine sechste zu ergänzen; davon âne im Braccio nuovo des Vatikans, Helbig a'. O. I nr. 23. Von dieser eine Replik in Athen von einem Bau ans römischer Zeit, Bulle Röm. Mitt IX 151 Fig. 4. Eine zweite K. jetzt im 10 Britischen Museum, Bulle a. O. 138; eine dritte in Villa Albani, Helbig I71nr. 881. Sie gehen auf Vorbilder des 4. Jhdts. zurück. Zwei K. in Venedig im archäologischen Museum und je eine in Petersburg und Mantua bilden zusammen eine weitere Gruppe, Wurz a. O. 108f. Abb. 74 und 75. Auch sie standen vor einer Architektur, waren also nicht mehr Stützfiguren. Alle diese genannten römischen Kopien sind muliebres stolata die mit K. = Tänzerinnen nichts gemein haben. 20 K. an römischen Sarkophagen kommen öfters in ähnlicher Form und statuarischer Haltung vor, Robert Antike Sarkophag-Reliefs II Taf. 9. 11 und 12. III Taf. 44, sonst meist als Stützfiguren in Nachahmung von Möbelstützen, Robert a. O. II Taf. 3 nr. 28 und 29 usw. Über die Verwendung von K. als Stützen an kunstgewerblichen Gegenständen vgl. Wurz a. O. 68ff. K. auf Blattwerksäulen an einer ionischen Halle auf dem unteritalischen Vasenbild, Neapel, Monument! ined. 30 VIII pl. IX. Durm Baukunst der Griechen³ 327

Abb. *313, scheinen von einer neuzeitlichen Er-neuerung herzurühren, Arch. Jahrb. 1893, 108.

[Fiechter. ]