RE:Libycum mare

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XIII,1 (1926) S. 148149
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Libycum mare [...] Libycum mare 148

gypk Ztschr. XVII (1879) 19; Rel. u. Mythol. 656 (mit teilweisen falschen geographischen Folgerungen, s. Momemphis). Der Wein aus dem libyschen Gau war im Gegensatz zu dem mareo-tischen im Altertum als schlecht verschrieen, besonders der von Antiphrai (Strab. XVII 799), jedoch muß das Land im Altertum und noch in der arabischen Zeit nach dem Zeugnis des Makrizi (15. Jhdt.) besser angebaut gewesen sein als heute, Pacho Voyage dans la Marmarique (1827) lOf.

RE:Libyaigyptioi

Libyaigyptioi (PtoL IV 5, 12, Libyes Aegyptii Plin. V 43. Mela 1 23. Marc. Cap. VI 673). Sie wohnen super Gaetulos in den Oasen westlich von Mittel- und Oberägypten, sowie etwa Herod. II 42 die Ἀμμώνιοί als Αἰγπτίων τε καὶ Αἰθιόπων ἄποικοι, φωνὴν μεταξυ ἀμφοτέρων ναμίζοντεξ bezeichnet. Vgl. Vivien de St. Martin Le nord de l'Afrique dans Fantiq. 157f.

RE:Libyanus

Libyanus. Flavius Libyanus, praeses Euphra-tensis im J. 434, M an si Concil, coll. V 961.

RE:Libyarchai

Libyarchai, Völkerschaft an der Küste der Marmarica. Ptol. IV 5, 12. Nicht mit Sicherheit zu identifizieren. ,Le nom composé de L. ou Libyens Arkha pourrait être représenté par les Héragha de la liste berb.. Vivien de St. Martin Le nord de FAfr. dans Tant. 463.

RE:Libyca

Libyca, nach Mela III 13 einer der vier Flüsse, die in die Bai von Coruna münden, heute Jubia.

RE:Libyca ostia

Libyca ostia s. Rhodanus.

RE:Libyci montes

Libyci montes (τὸ Λευκὸν ὄρος Herod. II 8. Strab. XVII 819; τὰ Λιβυκὰ ὄρη Ptol. IV 5, 10) bezeichnen im Gegensatz zu den arabischen Bergen auf dem Ostufer des Niles den Steilanstieg aus dem Fruchtland des Niltales zur sterilen Hochfläche der Libyschen Wüste auf der Westseite, die Herodot mit Bezug auf die Gegend der Pyramiden von Gise πέτρινον nennt. Die Unterscheidung stammt von den alten Geographen, für die das Niltal meist die Trennung zwischen Libyen und Arabien und damit im weiteren Sinne zwischen Asien und Afrika bedeutete (Strab. I 32 [kritisiert]. Plin n. h. III 3. Mela I 8. 20. Eustath. ad Dion. Perieget. 229 [Geogr. gr. min. II]. Arrian. anab. III 30, 9. Agathemer. I 3. 10 [Geogr. gr. min. II]. Procop. de aedif. VI 1. VIII 6, 2), während andere die dadurch unvermeidliche naturwidrige Zerreißung Ägyptens und die Schwierigkeit der Zuteilung des Deltas (Herod. II 16. 17), das die einen zu Asien, die anderen zu Libyen rechneten (Aristot. de mundo 3. Schol. Apoll. Rhod. IV 1569), wobei entweder die kano-bische Mündung (Skyl. 106) oder die pelusische (vgl. Eustath. ad Dion. 262 u. a.) als Grenze gelten soll, durch Verlegung der Grenze an den Arabischen Meerbusen und den Isthmus von Suez vermeiden wollen (Strab. I 35. Ptol. II 1. Aga-) themer. I 3). Libya-Arabia dient auch seit der Ptolemäerzeit zur amtlichen Unterscheidung von Teilen derselben Gaue auf dem West- und Ostufer des Niles, z. B. sind die bekennten Memncnia (s. d.) auf dem thebanischen Westufer τῆς Λιβίης τοῦ Ὠεριῦήβος Philol. LXII1 (1904) E27f. u. a. m. [Kees,]

RE:Libyci montes

Libycum n are. Entweder das Meer längs der ganzen Nordküste Libyens (Plin. V 1. Mela [149] 149 Libye (Epiklesis)

I 21; II 119· Solin. 24, 2) oder der Meeresteil, der Libyen im engeren Sinne bespült (Strab. II 122. X 474. 488].