RE:Messius

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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oskisch-römischer Gentilname
Band XV,1 (1931) S. 1242
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Messius ist von Hause aus nicht ein römischer, sondern ein oskischer Name. Er begegnet in republikanischer Zeit schon vor der Mitte des 2. Jhdts. v. Chr. auf Delos (Γναῖος Μέσσιος; Bull. hell. XXXVI 51). auch auf einem Grabstein in Eretria (Γάϊος Δέκμου Μεσσίου IG XII 9, 845), in Capua um 650 = 104 bei einem der campanischen Magistri (P. Messius Q. l. 1921, 63) und 717 = 37 bei dem von Horat. sat. I 5,51–69 vorgeführten Messius Cicirrus (Nr. 6), ferner bei einem der die höchste Behörde von Formiae bildenden drei Aedilen ([T]i. Messius Q. f. CIL I² 1565 = Dess. 5347), wie einer in dem benachbarten Fundi das von M. abgeleitete Adoptionskognomen Messia(nus) trägt (ebd. I² 1559f. = Dess. 5324f.).