5) M. oder Mikkion (die Schreibung schwankt, und aus den Inschriften ist nichts Sicheres zu folgern), Arzt, der ῥιζοτομούμενα (so Plin. XX 258) oder περὶ ῥιζοτομικῶν schrieb (Schol. Nikand. Ther. 617). Aus letzterer Stelle folgt, daß Krateuas ihn benutzte; aus Plin. a. O. vielleicht, daß er Petrichos benutzte. Zeit also wohl um 100 a. Chr. Plinius führt ihn im Index zu Buch XX–XXVII an. Wellmann Herm. XXIII 563. Ob aus dem Vorkommen des Namens in Smyrna (CIG 3140, 26: ein Μικίων Μητροβίου hat 50 Statere für einen gemeinnützigen Zweck ausgegeben) auf seine Herkunft gefolgert werden kann, ist zweifelhaft; doch s. o. Bd. VIII S. 1593, 37.