RE:Nutrix 1
| Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft | |||
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| Amme | |||
| Band XVII,2 (1937) S. 1491–1500 | |||
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Nutrix (griech. τίτθη, τιθήνη. 1) Amme.
I. Wort und Bedeutung.
Neben τίτθη oder τιτθή erscheint auch die seltenere Form τιθή (vgl. Plat. rep. I p. 343 A εἰπέ μοι, τιθὴ σοί ἐστιν;). Die Bedeutung des Wortes ist von τιτθός oder τιτθίον = μαστός (mamma, mammilla) abgeleitet, vgl. Poll. II 163 04 δὲ μαστοί, καὶ τίτλοι καλούνται καὶ τιτθια‘ μάλιστα δὲ ἐπὶ γυναικῶν ἀπὸ τούτων τίτθαι, ai θηλάζονσαι (lactantes); Suid. τίτλοι μαστοί, ἤτοι τῶν μαζῶν τὰ ἄκρα, vgl. Aristoph. Thesm. 640; Ran. 412. Sehr gebräuchlich ist auch die Form τιθήνη (vgl. z. B. Hom. II. VI 132, von den Ammen des Dionysos; VI 389 φέρει δ¹ ἄμα παῖδα τιθήνη. 467 ἄῳ ὁ πάῖς πρὸς κόλπον ἐνζώνοιο τιθήνης I ἐκλίνθη ἰαχῶν. XXII 503. Soph. Phil. 703; Oed. C. 680. Eurip. Hec. 281. Apoll. Rhod. IV 540). Der Ausdruck τίτθη oder τιθήνη wird auch synonym mit τροφός gebraucht (Hesych.wWar τροφοί. Plut. Mor. p. 3C,D τιτθεύειν = τρέφειν). Ale τίτθαι und τιθηναί werden auch Ernährerinnen und Erzieherinnen von Kindern bezeichnet, die nicht mehr ὑπομάζια sind, oder Wärterinnen von Säuglingen, die von der eigenen Mutter genährt werden (vgl. Eustath. Il. VI 399, p. 650, 22), ebenso wie τιθηνός auch die Bedeutung von τροφεύς haben kann (vgl. Bekker-Göll Charikles II 29); andererseits werden durch τροφός gelegentlich auch Stillammen bezeichnet (vgl. Iw. Müller, Griech. Privataltert. 163). Im allgemeinen gilt der Unterschied, wie ihn Eustathius aufstellt (a. O.): τροφὸς θηλυκώς ἡ κατὰ τὸν ἀπογαλακτισμὸν ἐκτρέφουσα τὸ βρέφος, τίτθη δὲ ἡ τοὺς τίτλους ἤγουν μαζοῦς παρέχονσα. Er erwähnt auch τνθήνη, das in der Verwendung mit μαία (,Mütterchen‘) abwechselt. Τίτθη bzw. τροφός, erscheint auch in übertragener Bedeutung (Plat. Tim. 52 D τὴν γενέσεως τιθήνην. 49 A πάσης εἶναι γενέσεως ὑποδοχήν, οἷον τιθήνην, 88 D τροφὸν καὶ τιθήνην τοῦ παντός). Der Komiker Timokles umschreibt die τράπεζα als βίου τιθήνη, πολέμια λιμου, φύλαξ φιλίας, ἰατρὸς ἔκλυτου βουλιμίας. Neben τιθήνη steht, in weniger häufiger Verwendung, τιθηνός, o und ἡ, auch in übertragenem Sinne gebraucht, z. B. Longin. de sublim. 44, 2 ἡ δημοκρατία τῶν μεγάλων ἄγαθη τιθηνός. Hymn. Orph. IX 8 πάντων μὲν συ (scii, φύσις) πατήρ, μήτηρ, τροφὸς ἠδὲ τιθηνός. Den τιθήναι des Dionysos entspricht Silen als männlicher τροφεύς und τιθηνός des Gottes (Hymn. Orph. LIII 1). In epigrammatischer Dichtung erscheinen die Formen τιθηνητήρ und τιθηνήτειρα (vgl. z. B. Anth. Pal. VII 241, 3. IX 19, 5). Τιτθίς ist nicht Amme, sondern die Tante, und zwar die Schwester der Mutter (matertera), vgl. Poll. III 22. Plut. quaest. Rom. p. 265 D. Neben τίτθη bzw. τίθη erscheint auch τήθη (Itazismus). - Die Tätigkeit der τίτθη oder τιθήνη bezeichnen die Verba τιτθεύω, τιΦηνέω, daneben auch τιθηνεύομαι, τιθηνίζομαι, τιθίζομαι (τιθηνοκομέω). Auch sie finden begreiflicherweise in abgeleitetem oder übertragenem Sinne Verwendung, z. B. τιῦηνεῖν (auch med.) für das ,Betreuen‘, d. h. Bebauen, des [1492] Erdbodens (vgl. Joseph. ant. IX 10, 3), der Adonisgärten (Pint. Mor. p. 560 C). Der Zögling heißt τιθήνημα (vgl. Athen, XIII p. 608 E von der Rose als dem ausgezeichneten τ. des Frühlings).
Lat. nutrix (bedeutungsgleich mit τροφός), das weibliche Verbalsubstantiv zu nutrire, müßte, dem Masc. nutritor entsprechend, eigentlich nutri-trix heißen (Priscian. inst, gramm. VI 40 nach den Beispielen victor-victrix, senator-senatrix, cultor-cultrix: nutritor quoque nutritrix debuit facere, quod euphoniae causa sive altemitatis mediam syllabam concidit: nutrix enim dicimus), vgl. Stolz-Schmalz⁵ Lat. Gramm. 179 (Ha-plographie). Ein Fall von Verschreibung ist die Form nutirices (CIL VI 10554,[1] vgl. Stolz -Schmalz ebd. 98). Die alte Schreibung war notrix (Quintii, inst. I 4, 16). Als N. wird jede Frau, sei es die Mutter oder die Amme, bezeichnet, die ein Kind an der Brust ernährt (vgl. Gell. 20 noct. att. XII 1. Cic. Tuse. III 1 ut paene cum lacie nutricis errorem suxisse videamus, vgl. Art. Milch o. Bd. XV S. 1579). Die Ziege Amalthea wird die N. des Inppiter genannt (Ovid. fast. V 127), die Wölfin die der Zwillinge Romulus und Remus (Pro-pert. IV 1, 55). Nutrices erscheint auch metonymisch in der Bedeutung mammae (Catuli. 64, 18 nymphae I nutricum tenus exstantes e gurgite vasto, vgl. Apul. met. II 3 ex familia Plutarchi ambae prognatae sumus et eandem nu-30 tricem simul bibimus). Das Wort wird auch, wie oben τεθηνή und τροφός und unser ,Amme‘ und Nährmutter¹ in übertragenem Sinne gebraucht, so etwa von der nährenden Mutter Erde (vgl. z. B. Horat. carm. I 22, 15; zu dem Oxymoron arida n. ist der Terminus technicus assa n. u. S. 1497, 37 zu vergleichen), vom Acker, der eine Familie ernährt (Plaut. Trin. 512), von der Heimat (vgl. Vulg. interpr. Bar. 4, 8 et contristatis nutricem vestram Jerusalem). N. in sonstigen, leicht verständlichen 40 Übertragungen, z. B. bei Cic. or. 11: est enim quasi n. eius oratoris, quem informare volumus (vgl. auch die Bezeichnung der Universität als .Alma mal er‘ mit der hierher gehörigen Metapher von den »Brüsten der Weisheit¹); die Nacht als curarum maxima n. (Ovid. met. VIII 81), die Discordia als n. belli (Claudian. in Rufin. I 50), die Vestalinnen als nutrices und conservatrices dee ewigen Feuers (Arnob. 4 p. 151; vgl. die sinnentsprechende Verwendung des Wortes nutrimen-50 tum bzw. -a Verg. Aen. I 179). Neben N. erscheint das familiäre Diminutivum nutricula (Horat. epist. I 4, 8 quid voveat dulci nutricula maius alumno, vgl. Suet. Aug. 94. Quintii, inst. I 9, 2 fabulae nutricularum), auch in adjektivischer Verwendung (Quintii, decl. 13, 4 nutricula casa), vereinzelt und in weiterem Sinne die Nebenform nutricia (nutritia), so bei Hieronymus (epist. 108, 29, 2 Hilberg von der hl. Paula: omnis Înopum multitudo matrem et nutriciam se perdidisse clamabant), 60 entsprechend dem masc. nutricius [nutritius] (vgl. Caes. bell. civ. III 107 erat in procuratione regni propter aetatem pueri nutritius eius eunuchus nomine Pothinus). Die Tätigkeit der N. bezeichnet vor allem das Verbum nutrire (arch. notrire, vgl. Quintii, inst. I 4, 16); früher sei das Deponens gebräuchlich gewesen (Priscian. VIII p. 798); daneben nutricare und nutricari mit den Verbalsubstantiven nutricium (Ulp. Dig. L 13, 1 nutricia eo [1493] usque producemus, quoad infantes uberibus aluntur), nutricatus, nutricatio (häufiger natürlich nutritio von nutrire). Von N. ital. nutrice, franz. nourrice, engl, nurse.
II. Die Amme bei Griechen und Römern.
A. Funktion und Stellung.
Schon bei den Völkern des alten Orients (Ägyptern, Babyloniern, Hebräern usw.) hatte sich das Ammen-wesen als Folgeerscheinung gehobener Lebensver-1 hältnisse entwickelt (vgl. Schubart Die Amme im alten Alexandrien 82. W. Braams Zur Gesch. d. Ammenwesens im klass. Altert. Jenaer medizin.-histor. Beitr. Helt 5, 53.). Was das klassische Altertum betrifit, so war das Ammenwesen, namentlich im griechischen Bereich, seit ältesten Zeiten neben der natürlichen Form der Kindes-ernähmng durch die Mutter gebräuchlich. Für das Römertum, dessen Familienleben im ganzen inniger gestaltet war, hat sich das Ammenwesen 2 erst viel später entwickelt (vgl. Grasberger Erziehung und Unterr. im klass. Altert. I 230). Der Grund, eine N. aufzunehmen, war gegeben, wenn die Mutter das Kind wegen Milchmangel nicht stillen konnte oder schwach und schonungsbedürftig war (vgl. Plut. de educ. puer. 5) oder aber aus Bequemlichkeit oder Gründen der Mode ihr Kind nicht stillen wollte. Der N. oblag daher natürlich in erster Linie das lactare (θηλάζειν), wie es die Bezeichnung τίτθη (τιθηνή) (s. o. S. 1491) » deutlich sagt. Die Namen τροφός und N. lassen auch an die künstliche Ernährung des Säuglings (s. u. S. 1496. 19). sowie überhaupt an die Aufzucht eines der N. anvertrauten Kindes denken. Nach Möglichkeit bzw. weil die Mittel zur Bezahlung einer Amme nicht reichten (Lys. de caed. Erat. 9, vgl. Navarre Daremb.-Sagl. VII 122) stillten auch die griechischen Mütter ihre Kinder selbst, was von Ärzten und Philosophen immer wieder empfohlen wurde (vgl. Cic. Tuse. III 2. Plut. de educ. puer. 5). Mit besonderer Schärfe sprach sich der Philosoph Favorinus (Gell. noct. att. XII 1) gegen die Ammenernährung aus (vgl. Schick Favorin ἤερι παίδων τροφῆς, Lpz. 1913), während der berühmte Frauenarzt Soranus von Ephesus auf Grund seiner ärztlichen Erfahrungen eine vermittelnde Stellung einnimmt (περὶ γυναικείων p. 259 Rose, vgl. Schick 16. Braams 10). Es wird sogar, falls dies erschwinglich sei, empfohlen, gleichzeitig mehrere Ammen zu halten, um der Gefahr zu begegnen, die dem Kinde im Falle der Erkrankung oder des Todes der einen N. drohe (Oribas. III 131 Bussemaker-Daremb.). Das kleine Kind fütterte die N. mit breiigen, durch Honig versüßten Speisen (s. Art. Milch o. Bd. XV S. 1570) oder sie ernährte es mit vorgekauten Speisen (ψωμίζειν Gal. XV 395. ψώμισμα Aristot. rhet. III 4, wo die Redner mit Ammen verglichen werden, αἱ τὸ ψώμισμα χαταπίνουσαι τῷ οἰάλῳ τὰ παιδία παραλείφουσιν, analog bei Cic. de orat, II 39 qui omnes tenuissimas particulas atque omnia minima mansa, ut nutrices infantibus pueris, in os inserant; vgl. Theophr. char. 20 μασασθαί. Aristoph. Equ. 7163.; Ly-sistr. 19; Thesmoph. 692. Plat. rep. I p. 343 A. V p. 460 D. Sex. Emp. p. 683, 14 B). Aus perverser Verweichlichung soll nach Athen. XII 40 p. 530 Sagaris aus Bithynien an solcher [1494] Ernährungsweise bis zum Alter festgehalten haben. Von der mühseligen und unappetitlichen Seite der der N. obliegenden Kinderpflege, ist auch gelegentlich die Rede; die N, mußte auch die Windeln waschen (vgl. Aischyl. Choeph. 749ff.). Sie hatte das Kind an die frische Luft zu bringen (vgl. Plat. leg. VII p, 789 E. 790 D) und in Schlaf zu wiegen (vgl. Athen. XIII p. 607). Natürlich sangen auch die N. des Altertums den Kindern τινὰ μελφδίαν vor 0 (Plat. p. 790), d. h. Schlummer- und Wiegenliedchen (βαυκαλήματα, καταβανκαλήσεις) vor (Athen. XIV p. 618 ai ôè τῶν τιτθενουσων φδαὶ καταβαυκαλήσεις ὀνομάζονται), von denen uns manche Proben erhalten sind (vgl. das Schlafliedchen der Alkmene für ihre Zwillinge, Theokrit. XXIV 6; das Lied der Danae an Perseus bei Simonid. frg. 37). Auch Ammenmärchen‘ (μῦθοι τιτθων oder γραῶν, vgl. Plat. Gorg. p. 527) gab es in Fülle; sie entsprachen zum Teil unseren Märchen und Fabeln und begannen auch mit ,Es war einmal‘ (Aristoph. Vesp. 1182 οὐτω ποτ v μῦς καὶ γαλή, vgl. A. Marx Griech. Märchen von dankbaren Tieren, Stuttgart 1889), zum Teil waren es ausgesprochene Spuk- und Gespenstergeschichten (Plat. rep. I p. 350. II p. 376 E ff.; Gorg. p.527. Theaet. p. 176. Aristot. Pol. VII 15, 5. Quintil. I 1, 16. Plut. de Stoic. repugn. 15. Strab. I 2, 8). Es gab eine ansehnliche Menge von Spukgestalten (μορμολύκεια), meist weiblich gedacht, mit denen man die schlimmen Kinder schreckte, wie Μορμω, Βαυβω (vgl. Radermacher Rh. Mus. 1904, 3114.), Μορμῶν, Γελλω, Λκκω, Ἀλφιτω, Λαμία, Ἔμπονσα, Γοογω, die lat striges usw. (vgl. B e k-ker-Göll II 42ff. J, Tamborino De antiquorum daemonismo RVV VII 68ff.). Platon und andere Philosophen betonen mit Recht den verhängnisvollen Einfluß, den solche Erzählungen auf die gläubigen und bildsamen Kinderseelen auszuüben vermögen (Plat. rep. I 350 E. II 377ff.; leg. X 887 D, vgl. Plut. de educ. puer. 5, Aristot. rep. VII 17). Die τροφός hatte natürlich, obwohl die Mutter die Oberaufsicht führte, das Züchtigungsrecht und machte wohl im allgemeinen tüchtig Gebrauch davon (z. B. Schlagen mit der Sandale, vgl, Lukian. Philops. 28). Was ihr Wesen und Verhalten betrifft, so wurden von Griechen und Römern an die N. nicht unerhebliche Anforderungen gestellt; vor allem verlangte man Mäßigkeit, liebevolle Gesinnung, Sanftmut und Reinlichkeit (vgl. Soran. XXXII p. 260f.). In gesundheitlicher Beziehung legte man auf Grund ärztlicher Ratschläge einen strengen Maßstab an. Die N. sollte nicht jünger als 20 und nicht älter als 40 Jahre sein, zwei- bis dreimal geboren haben, einen wohlgebauten Körper besitzen und womöglich eine Griechin sein (Oribasius bevorzugt allerdings Thrakerinnen und Ägypterinnen); Umfang und Beschaffenheit der Brüste sind genau zu prüfen. Das Verhalten der N. während der Stillperiode wurde medizinisch geregelt, eine bestimmte Diät und körperliche Übungen vorgesehen. Ebenso gab es Vorschriften über Pflege des Kindes, besonders was Bad und Ernährung des Säuglings betrifft (Literatur bei Braams 12ff. 24ff.). Das Verhältnis zwischen τροφός und Zögling gestaltete sich oft recht innig; man denke an die überaus ehrenvolle Stellung, die Eurykleia im Hause des Odysseus genoß (Od. XV 416f. XIX [1495] 483). Pietätvolle Grabinschriften beweisen vielfach die dankbare Erinnerung, die seitens der Zöglinge den Ammen bewahrt wurde, vgl. z. B. CIA III 2729 = = Kumanudis Ἀττικές Ἤπιγραφαι ἐπιτύμβιοι 1349. Kaibel Epigr. Gr. 48: auf einem Grabmal, das die Gestalten der N. Melitta und ihres Zöglings Hippostrate zeigt, widmet diese der Amme eine tiefempfundene Grabschrift, versichert sie der Liebe und Hochschätzung über das Grab hinaus und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß der χρηστὴ τΜή auch bei Persephone und Pluton die gebührenden Ehren zuteil werden mögen; ein Grabmal aus hymetti-schem Marmor mit Relief für die Amme Phanion aus Korinth, CIA III 3097. Kumanudis 1908, vgl. Kékulé Die antik. Bildwerke im Theseion 40; Grabschrift für Neara, eine τίτθη χρηστή aus Makedonien, CIA III 4008, vgl, CIA III 3167 So-patra; 3522 Artemisia; 3599 Demetria; 4039 Nu-menis, 4139 Synete; 4260 Philyra; eine τίτθη χρηστή ohne Namen: CIA III 4195. 4196. 4197. Χοιρινὴ τιτθή IG II Suppl. 4284 b. Aus römischer Zeit: IG III 1510 (Μὰ Μητροδώρου ἐξ 2θμονέων, Ἀπολλοδώρου τήθη), 1457 (Ῥωξάνη Ζωπύρου Ἀλαιέως τίτθη). Eine ägyptische Grabschrift für eine N. hat A. Wilhelm dem Verständnis erschlossen (Glotta XVI [1928], 274ff.; andere Grabschriften für τίτθαι χρησταί 277). Die N. in Griechenland war so gut wie nie eine freie eingeborene Bürgerin, sondern zumeist ξένη und δούλη (vgl. Plat. leg. VII 790 A. Anth. Pal. VII 458). Besonders geschätzt waren die in der Kinder-aufzucht überaus tüchtigen Spartanerinnen (vgl. die sportgestählte Lampito in Aristoph. Lys. 78ff.). Alkibiades hatte eine lakedaimonische N. namens Amykla (Plut. Lyc. 16. Alkib. 1, vgl. Bull. arch. 1841 p. 56). Gewiß hing auch die Bevorzugung spartanischer Ammen mit der allgemeinen Lako-nomanie zusammen, die im 5. Jhdt. v. Chr. die athenischen Adelskreise beherrschte (vgl. Aristoph. Av. 1280ff. Plat. Protag. 342 C), doch waren auch tatsächlich erzieherische Erfolge nachweisbar (vgl. Navarre Daremb.-Sagl. IV 123). Aus Not mußten sich oft auch ἄσται γυναίκες als Ammen, Kinderfrauen, Mägde und Erntearbeiterinnen Geld verdienen; wenn eine arme Bürgerin sich als N. verdingte, so konnte das Bürgerrecht angezweifelt werden (Demosth. LVII 42ff., vgl. Plaut. Poen. 899). - Oft ließen es die Ammen an mancherlei fehlen. Das Kind wird dann von der einsichtslosen N., wie die Quellen berichten, ganz falsch behandelt: z. B. eingeschläfert, wenn es Hunger hat; gebadet, wenn es durstig ist; mit Klappern beunruhigt, wenn es schläfrig ist (vgl. Stob. Flor. 98, 72), viel zu häufig gestillt bzw. unterernährt usw. (vgl. Soran. περὶ γυναικείων XXXII p. 281 R.). Auch über die Genäschigkeit der N. wird gelegentlich Klage geführt (vgl. Aristoph. Equ. 716ff. Sext. Emp. adv. rhet. II 42).
Auch bei den Römern gehörte die N. neben Mutter, Großmutter und anderen weiblichen Familienmitgliedern zu den ersten Personen, denen Pflege, Wartung und Erziehung der Kinder anvertraut war (vgl. Cic. Tuse. III 2. Tac. dial. 28, 6). In der guten alten Zeit der Republik hatten die Mütter freilich ihre Kinder nahezu immer selbst gestillt (vgl. das ansprechende Bild auf dem Sarkophag im Louvre, Arch. Ztg. 1885, [1496] Taf. 14, 2), so etwa die Frau des alten Cato, die auch oft noch Sklavenkinder an die Brust nahm (Plut. Cat. mai, 20; eine N., quae vernas alit, bei Plaut. mil. 698). Das Selbststillen der Mütter wird, wie bei den Griechen, vielfach empfohlen (vgl. Gell. XII 1. Tac. dial. 28, 6. Agric. 14). Soranus (s. o. S. 1493, 44 und I 87 p. 258 R.) meint, in den ersten drei Wochen empfehle es sich, das Kind an einer anderen Brust trinken zu 10 lassen; die Muttermilch, die anfangs käsig und schwer sei, solle während dieser Zeit der Mutter auf andere Weise entzogen werden (vgl. auch Art. Milch S. 1570). Es werden auch sonst Gründe für die Ernährung durch eine N. angeführt, besonders die Schwächlichkeit der Mutter (Gell. a. O.: puellae parcendum esse adhibendas-que puero nutrices, ne ad dolores, quos in enitendo tulisset, munus quoque nutricationis grave ac difficile accederet). Es gab in der Antike allem 20 Anschein nach auch schon ,künstliche‘ Ernährung mit der Flasche (vgl. J. Bersa Tube de verre antique ayant servi aux nourrices. Strena Buli-ciana 1924, 127Î., vgl. Mon. dei Lincei XVII 172, Fig. 132. H. S. Cumin g Journ. Brit. Arch. Ass. 1870, 109ff. Taf. Vin. IX. H. Gouion Sur les vases appelés biberon-s trouvés dans les sépultures d’enfants, Paris 1906. Art. Guttus Suppl.-Bd. VII). Für die Fülle der Mutteroder auch der Ammenmilch sorgte nach dem 30 Glauben der Römer die Dea Rumina, für das Gedeihen der Kinder nach der Entwöhnung Educa (vgl. Wissowa Religion 242. Augustin. civ. Dei IV 11. 34. VI 9). - Die Wiegenlieder und Erzählungen der N. spielten, wie bei den Griechen (o. S. 1494, 7) und den meisten anderen Völkern, eine große Rolle in der römischen Kinderstube (Lucret. V 229 almae nutricis blanda atque infracta loquela. Cic. nat. deor. III 5, 12 fabellas aniles. Hor. sat. II 6, 77f. Martial. XI 30; vgl. auch Friedländer I 405S.). Ihrer rechtlichen Stellung nach gehörte die römische N. oder Kinderwärterin zu den servi peculiares, d. h. den Leibdienern des pater familias bzw. seiner familiares (vgl. Plaut. Aul. 691; Poen. 28. 86. 88, 898); das Pietätsverhältnis war rechtlich anerkannt (Mau o. Bd. I S. 1844). Manche Einzelheiten über das Rechtsverhältnis zwischen der N. und den Eltern oder sonstigen gesetzlichen Vertretern des zu pflegenden Kindes erfahren wir aus zahlreichen schriftlichen 50 Verträgen (Papyrusurkunden) der hellenistischrömischen Zeit, so z. B. daß verdorbene Milch die Eltern zum Vertragsbruch berechtigte; daß die N. kein anderes Kind neben ihrem Pflegling säugen durfte, daß sie sich monatlich zwei- bis dreimal ihrem Mietsherrn vorzustellen und am Ende der Stillzeit das Kind entwöhnt und wohlgepflegt zurückzugeben hatte (vgl. Schubart Die Amme im alten Alexandrien 91). Die rechtlichen Ansprüche der N. ihrerseits waren auch 60 nicht unbeträchtlich; das Kind darf ihr, falls sie ihre Pflicht erfüllt, während der ausbedungenen Zeit nicht entzogen werden, am Schlüsse derselben ist ihr der Rest des Lohnes auszubezahlen; die erste Hälfte erhält sie im Voraus. Ihr Lohn besteht in Nährgeld, Öl, Wein (vgl. Plaut. True. 903) und öfter auch noch in Kleidung, In Alexandrien schwankt das Nährgeld zunächst zwischen 8–12 Silberdrachmen, steigt aber in späteren [1497] Urkunden bis zu 200–500 Drachmen jährlich, an; was mit der Entwertung des Geldes, der Steigerung der Lebensmittelpreise, aber auch mit einer Erhöhung der Ansprüche seitens der N. Zusammenhängen mag (vgl. Schubart 94). Bei Zahlungsunfähigkeit ihrer Auftraggeber war die N. berechtigt, das Kind zu behalten (S chubart 95), In der Kaiserzeit war das Amt der N. ein gut bezahlter Privatdienst (vgl. Voigt Röm. Privatält. 447). Mit der zunehmenden Ver-1 weichlichung, die sich nun in der ganzen Lebenshaltung der besser gestellten Klassen ausdrückte, überließen die Frauen ihre kleinen Kinder so gut wie ganz dem weiblichen Dienst- und Pflegepersonal; nur die ärmeren Frauen stillten im allgemeinen selbst (vgl. Iuven. sat. VI 592). Im Gegensatz hiezu rühmt Tacitus die germanischen Mütter (Germ, 20). Die N. war in diesen Zeiten zumeist eine griechische Sklavin (vgl. Tac. dial. 28. 29); die Kinder sollten ja die griechische ί Sprache erlernen (vgl. Quintii, inst. I 1, 12). Die erste Pflege des Kindes oblag der cunaria (vgl. Martial. XI 37), die Ernährung der N. (Gell. XX 1. 4ff. Quintii, inst. I 1, 4. Pers. 129), die Ab-wartung der assa n. (Iuven. sat. XXIV 208 und Schol.: assa n. dicitur, guae lac non praestat infantibus, sed solum diligentiam et munditiam adhibet: nutricula sicca. Front. epist. ad Ant. I 5 p. 103 Nab., vgl. Plin. n. h. V 16, 3. Hist. aug. Ant. Phil. 2). Über die Entwöhnung handelt So- ranus I 115ff. p. 287 R. Auch das römische Baby bekam seinen Brei bzw. die vorgekaute Speise (Pers. III 18 pappare minutum, vgl. Cic. de orat. II 39: minima mansa). Der Dienst der N. war mühsam genug; ihr pallium war oft aus verschiedenen Gründen sprichwörtlich schmutzig (Plaut. Bacch. 434). Die assa («./betreute und beaufsichtigte den Zögling gewöhnlich bis zur Volljährigkeit (vgl. Tac. dial. 29). Oft folgte die bewährte Kinderfrau, wie dies auch bei den Griechen und sonst vielfach üblich war und noch ist, der jungen Frau in die Ehe (Liv. III 44, 7. Suet. Dom. 17. CatuIL 64, 377. Iuven. sat. VI 354. Martial. XI 78, 7. Apul. met. VIII 10). Das .schon erwähnte Vertrauensverhältnis der N. zu ihrem Pflegling und den übrigen Familienmitgliedern (s. o. S. 1494, 65) kommt in zahlreichen römischen Inschriften zum Ausdruck. Nutrices (nutriculae) sind häufig auf Grabinschriften zu lesen (vgl. z. B. CIL IV 3706.[2] 3710. 4729. 6286. 8902. VI 4352. 4457. 6323. 6324. 8941–43). Eine n. Fabia Rustica ruht im Grabe der Familie (Fabia), deren Mitglied sie auch war (CIL XII 4797).[3] In Kolumbarien-inschriften erhalten: n. Iuliae Germanici filiae (CIL VI 4352[4] [vgl. Dess. 1837]. 4457: Valeria Zosma n., vgl. 6323. 6324). Zur familia Augusta gehörten z. B. auch Alce, die n. divae Faustinae, und eine Tatia Baucyl... [nu]trix septem lib[erorum] pronepotum diri Vespasianfi] (CIL VI 8941.[5] 8942, vgl. 948. IG XIV 1851). Auch die marmorne Grabtafel der N. der Octavia, der unglücklichen Gattin Neros, ist uns erhalten (CIL VI 8943);[6] diese Valeria Hilaria (ihr Gatte hieß Ti. Claudius Fructus) ist demnach sozusagen das geschichtliche Urbild der n. Octaviae in der einzigen uns erhaltenen, unter Senecas Namen gehenden Praetexta .Octavia. Immer wieder kommt die dankbare pietas der Zöglinge auf den [1498] Grabsteinen zum Ausdruck (vgl. auch CIL III 2012.[7] 2160. 2450. 2515, dazu Marquardt-Mau 89. Navarre Daremb.-Sagl. IV 123. Mau o. Bd. I S. 1844). Die N. wird auch bei den Römern gelegentlich ,Mutter‘ genannt (vgl. Plaut. Men. prol. 19. Non. 343, 30. 423, 23. Serv. Aen. VIII 632), wie bei den Griechen μαία (bes. Hom. Od. XV 416L).
B. Die Rolle der Nutrix im griechisch-römischen Schrifttum.
Von der N. im homerischen Epos, besonders von Eurykleia, der treuen N. des Odysseus, war schon die Rede. Die pietas zwischen dem großen Helden und dem ,lieben Mütterchen‘ (Od. XIX 3863.) feierte zweifellos schöne Auferstehung in der Tragödie Niptra des Pacuvius (Vorbild: Sophokles), aus der uns Fragmente der Fußwaschungsszene erhalten sind (Scaen. Rom. poes. frg. Ia p. 29, vgl. Cic. Tuse. II 21, 49). Sehr bedeutsam ist die J0 Rolle der N. in der griechischen Tragödie; die N. ist vor allem als Vertraute der Heldin zur stehenden Figur geworden, wie sie namentlich Euripides geschanen hat. Besonders berühmt wurde so die N. bzw. ὑεράπαινα der Medea (bei Euripides und Seneca), der Phaedra (Eur., Sen., vgl. Paus. I 22, 1), die τροφὸς γεραία der Stheneboia (vgl. Ahlers Die Vertrautenrolle in der griech. Trag. 32), der Alkestis, der Kanake, Auge, Melanippe, Deidamia (in den Skyrioi des Euripides, im Ἠπιῖῦθαλάμιος Ἄχιλλεως καὶ ΔηιδαμΙας des Bion, vgl. v. Wilamowitz Bucol. Graec. p. 130f., und in der Achilleis des Statius) und der Deianeira (Soph. Trach.). In Liebeshändeln und allen möglichen schwierigen Lebenslagen steht die N. ihrer Herrin treu zur Seite, wird aber auch nicht selten als Wesen mit eigenem Seelenleben geschildert, so besonders die N. in Euripides’ Medea und Phaedra (vgl. K. Kunst Die Frauengestalten im att. Drama 943.). Aber auch für den regulären 40 schwierigen Ammendienst hatten die Dichter Verständnis (vgl. Aischyl. Choeph. 7333.; dazu Hom. II. IX 4853., vgl. Ahlers 13). Den griechischen Vorbildern gemäß, wiesen auch die römischen Dichter der N. eine ähnliche Rolle zu (vgl, Ovid. her. XI 413.). Auch in der Komödie hatte die N. bzw, die Alte aus dem Volke, einen wichtigen Platz (vgl. Kunst 1993.). Das klassische Drama der Franzosen, Spanier und Shakespeares (vgl. bes. die Amme aus ,Romeo und Julia‘), sowie der 50 Deutschen hat die sog. Vertrauten aus der antiken Tragödie übernommen und ihre Rollen oft noch weiter ausgebaut, nicht immer mit Glück (vgl. in Racines ,Phèdre‘ die Amme, die Selbstmord be-gehtl), manchmal treïïlich (z. B. die Amme Gora in Grillparzers ,Medea‘); auch die Vorläuferinnen der kupplerischen Frau Marthe in Goethes ,Faust‘ sind unter den nutrices des Euripides zu suchen (sonstige Beispiele vom Fortleben der Vertrauten aus den antiken Dramen bei Ahlers 68f.).
C. Nutrix im Mythos und Kult.
Von Amaltheia, der N. des Zeus, war oben die Rede (S. 1492, 22). Es war eine in Libyen oder auf Kreta lokalisierte Nymphe, Tochter des Okeanos oder Haimonios oder Olenos oder Melisseus (Ovid. fast. V 115), die den Zeusknaben mit der Milch der Ziege (Olenia capella) ernährte; nach anderer Version (Nikand. frg. 114. Diod. V 70, 3) selbst Ziege, die dann, gleich ihrem abgebrochenen [1499] Horn, dem sprichwörtlich und symbolisch gebrauchten cornu Amaltheae = cornu copiae, von Zeus an den Himmel versetzt wurde. Das mutterlos geborene Dionysoskind wird von Nymphen, seinen τιθηναί, in dem sagenhaften Nyseion aufgezogen (vgl. Hom. Il. VI 132B.). Diese Ammen oder Wärterinnen sind wohl den Thyiaden, die den Gott im λίκνον, der heiligen Getreideschwinge, erwecken, gleichzustellen. Die hohe Bedeutung der n. im Göttermythos hat noch ihren Nachhall im Epos und in der Tragödie (s. o.). - Da N. oft mit mater (μήτηρ) und matrona gleichgesetzt wurde, so ist hier auch der in der Antike vielfach bezeugte Kult mütterlicher Gottheiten in Betracht zu ziehen. Vergöttlichte Nutrices bzw. Matres und Matronae erscheinen z. B. in keltischen und germanischen Kulten (vgl. W. Gurlitt Pettauer Antiken I. Die Nutrices Augustae, österr. Mitt. XIX [1896] 1–25. K. Wiegand Die Nutrices Augustae von Poetovio, österr. Jahresh. 1915, Beibl. 189fi. M. Rostovtzeff Matres-or nutrices-relief from Cirencester. Archaeol. LXIX 1920, 204ff. Bull. Antiqu. de France 1920, 148B. 1925, 205B.). Eine römische (ursprünglich afrikanische) Gottheit N. findet sich als weibliches Gegenstück des als Saturnus Frugifer (vgl. CIL VIII 2666.[8] Dess. 4494) oder als Frugifer schlechthin (vgl. Dess. 4450. 4473. 4475) verehrten Fruchtbarkeitsgottes. Die Art der Verbindung scheint gegeben (CIL VIII Suppl. 20127[9] Nutrix Saturni. Dess. 4474 Nutrici Saturni; die folgende Inschrift ist vielleicht dahin zu deuten, daß der Priesterin dieser Dea Nutrix der Name Saturnino n. Frugiferi zukam). Eine afrikanische N. erscheint öfter (vgl. Dess. 4746. 8245. CIL VIII 2664),[10] mit verschiedenen Fruchtbarkeits-gottheiten verbunden, wie Saturn, Tellus, lup-piter, Venus (vgl. CIL VIII 8246.[11] 8247). Hierher gehört auch die Inschrift für die norische Nutrix Augusta (CIL III 5314);[12] Mommsens Ergänzung [Fortunae adi] utriei darf nach dem Funde der Nutrices Augustae von Poetovio als erledigt gelten.
D. Der Bildtypus der Nutrix
Die N. wurde in der bildenden Kunst stets in typischer Weise, also als mütterliche bzw. alte Frau dargestellt, z. B. als sitzende Figur, mit dem Kind auf dem Schoß (vgl. Navarre 123. J. Banko österr. Jahresh. XIX/XX 1919, 2965. Taf. VI; vgl. Snijder De forma matris cum infante sedentis apud antiquos. Diss. Utrecht 1920). Der Weise der hellenistischen Kunst entspricht die genrehafte Gestaltung auch dieses Gegenstandes (vgl. Winter Antike Terrakotten I 139B. 1526. II 461B.). Das Kopftuch ist ein bezeichnendes Requisit der N. (vgl. Braams 28. Navarre Fig. 5351). Oft wird die typische Figur der N. auch leicht karikiert (Navarre 123). Die nutrices sind manchmal mit ihren als tragischen Heroinen hochberühmten Schützlingen (wie Medea, Phaedra, Klytaemnestra usw.) abgebildet (vgl. Jahn Arch. Beitr. 204, 355. C. Robert Hall. Winckelmannprogr. 22. Myth. Lex. II 2507ff. III 2227ff. Mon. Inst. VI Tav. 2).
Literatur. W. Braams Zur Gesch. d. Ammenwesens im klass. Altertum. Jena 1913. Jen. Medizin.-hist. Beitr. V 5fi. W. Schubart Jb. f. Kinderheilkunde 70. Bd. [1909], 82ff. [1500] Navarre Daremb.-Sagl. VII 122ff. Mau o. Bd. I S. 1844. Iw. Müller Griech. Privatalt. 163. Blümner Röm. Privatalt. 307f. Marquardt-Mau Privatleb. d. Römer² 29. Bekker-Göll Charikles II 29ff.; GaUus II 66ff. H. Ahlers Die Vertrautenrolle in der griech. Tragödie, Gießen 1911. Herzog-Hauser o. Bd. XV S. 1570ff.
Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum VI, 10554.
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum IV, 3706.
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum XII, 4797.
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum VI, 4352.
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum VI, 8941.
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum VI, 8943.
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum III, 2012.
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum VIII, 2666.
- ↑ CORPUS INSCRIPTIONUM LATINARUM I2 ff. 20127
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum VIII, 2664.
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum VIII, 8246.
- ↑ Corpus Inscriptionum Latinarum III, 5314.