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Erstes Tafellied
gesungen am
25jährigen Stiftungsfeste
des
Erzgebirgischen Gartenbauvereins zu Chemnitz
am 27. November 1884.
Melodie bekannt.
Ich weiss nicht, was soll es bedeuten.
Dass ich so traurig bin;
Gedanken an alte Zeiten,
Die kommen mir nicht aus dem Sinn;
Wir schmaussen und sitzen beim Weine,
Rings duften die Blumen umher,
Und doch geht mir’s gerade wie Heine,
Ich weiss nicht, das Herz ist mir schwer.
Und fragst du: „Was trübt dir die Laune
Hier mitten im frohen Verein?“
Dann sag’ ich voll Wehmut: Ich staune,
Sollt’s wirklich so lange schon sein?
Wahrhaftig, wir feiern ja heute
Ein seltenes Jubiläum.
Drum fühl’ ich halb Trauer, halb Freude,
Es geht mir im Kopfe herum.
Empfohlene Zitierweise:
P.: Erstes Tafellied gesungen am 25jährigen Stiftungsfeste des Erzgebirgischen Gartenbauvereins zu Chemnitz am 27. November am 1884. , Chemnitz 1884, Seite 1. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Erstes_Tafellied_Erzgebirgischer_Gartenbauverein_1884.pdf/1&oldid=- (Version vom 24.3.2026)
P.: Erstes Tafellied gesungen am 25jährigen Stiftungsfeste des Erzgebirgischen Gartenbauvereins zu Chemnitz am 27. November am 1884. , Chemnitz 1884, Seite 1. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Erstes_Tafellied_Erzgebirgischer_Gartenbauverein_1884.pdf/1&oldid=- (Version vom 24.3.2026)