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Ein reichliches Vierteljahrhundert
Ward alt heute unser Verein,
Da frag ich natürlich verwundert:
Wie alt müssen wir denn da sein?
Gar Manchem ergrauten die Haare
Inzwischen, ’s ward runzlich die Stirn,
Doch machte die Reihe der Jahre
Ihm matt nicht und schwach das Gehirn.
So geht es auch unserm Vereine,
Sein Geist bleibt jugendlich frisch,
Er gleichet dem goldenen Weine,
Je älter, je besser bei Tisch;
So mag er auch ferner gedeihen
Und blühen noch viele Jahr,
Lasst unsere Herzen ihm weihen,
Hoch lebe der Jubilar!
P.
Druck v. J. W. Geidel, Chemnitz.
Empfohlene Zitierweise:
P.: Erstes Tafellied gesungen am 25jährigen Stiftungsfeste des Erzgebirgischen Gartenbauvereins zu Chemnitz am 27. November am 1884. , Chemnitz 1884, Seite 2. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Erstes_Tafellied_Erzgebirgischer_Gartenbauverein_1884.pdf/2&oldid=- (Version vom 10.3.2026)
P.: Erstes Tafellied gesungen am 25jährigen Stiftungsfeste des Erzgebirgischen Gartenbauvereins zu Chemnitz am 27. November am 1884. , Chemnitz 1884, Seite 2. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Erstes_Tafellied_Erzgebirgischer_Gartenbauverein_1884.pdf/2&oldid=- (Version vom 10.3.2026)