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daß ohne Seinen Willen auch kein Haar von unserm Haupte auf die Erde fallen kan. Wie könte Er uns laßen, wenn wir unsre Zuflucht zu Ihm nehmen?
Die Geschwister werden wohl thun, wenn sie auf der Reise, wo es seyn kan täglich etwas aus der Bibel mit einander lesen. Sie können auch eine Liturgie mit einander halten, oder auch mit Gesang Gott loben, u. dancken und sich untereinander erbauen. So klein auch die Gesellschaft ist, so nöthig scheints doch zu seyn, daß jemand ernannt werde, der sich dieselbe laße empfohlen seyn. Es werden also die Brüder Caspar Penner und Meerboth sich der ganzen nach Suriname gehenden Gesellschaft überhaupt, u. die Schwester Anna Paulin ins besondre der Ledigen Schwestern, so wie Bruder Kühn von Holland aus, der Thomaser-Gesellschaft, auf der Reise annehmen.
Ueberhaupt aber wird es Lieblich seyn, wenn eines dem andern mit Ehrerbietigkeit und Dienstwilligkeit auf der ganzen Reise zuvor kommt und jederman gerne der erste ist, andern zu helfen und zu dienen.
Daß ja niemand was Zollbares oder Verbotenes bey sich, oder unter seinen Sachen habe!
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 4. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/10&oldid=- (Version vom 31.8.2025)