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Ich werde nun balde meinem Ruf zu folge meine Reise nach Antigoa antreten. Ich habe das Zutrauen zum lieben Heiland Er werde Sein Gnaden-Werck, das Er hier angefangen, ferner fort sezen und alle Geschwister die jemals hier wohnen werden, vor Mißverständniß und Uneinigkeit bewahren, welche in einem warmen Climate von schlechtern Folgen sind als in einem kalten, und man hat daher hier zu Lande doppelte Gnade nöthig. Da ich nach Barbadoes kam, war meine erste bitte, daß mich der Heiland möchte, wie Jacob vor seinem Bruder Esau Gnade finden laßen, vor schwarzen und Weißen Leuten. In den 2 ersten Monaten schien meine Bitte nicht erhört zu werden, ich fuhr aber fort, darum zu bitten, und ich kan nun mit Freuden sagen, daß der Heiland mehr gethan hat als
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 97. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/103&oldid=- (Version vom 6.10.2025)