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2.) Von Bruder Bennet von eben daher.

Ich bin wol ein armes Wesen u. Voller Mängel und Gebrechen; aber der liebe Heiland bekennt sich zu mir und Er hat einen Hunger und Durst nach der Bekehrung der Neger in mein Herz gelegt. Unsre Augen sehen es und unsre Herzen fühlen es, daß Er sich ein Gemeinlein hier sammlen will, das Sein Herz erfreuet. Uebrigens bezeugt Bruder Bennet wie nahe es ihm gehe, daß Bruder Brukshaw von ihnen weg nach Antigoa komme.

3.) Bruder Weigel schreibt von eben daher:

Daß ihm zwar die Erlernung der Englischen Sprache noch schwer werde; unterdeßen habe ihm der Heiland doch so weit geholfen, daß er den Getauften habe ihre Versammlungen halten können. Die Neger wären froh darüber und hätten bezeugt, daß sie ihn gut verstanden hätten. Es sey ihm eine große Gnade, daß der Heiland ihn aufgerufen, Seinen Todt zu verkündigen und der liebe Heiland laße ihn dabey seine liebe Nähe und Unterstüzung fühlen. Die Neger-Schwestern warten sehr sehnlich auf die Ankunft der nach Barbadoes bestimmten Geschwister u. dencken, so[WS 1]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: so so (hier und auf Folgeseite)
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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 99. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/105&oldid=- (Version vom 6.10.2025)