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oft sie ein Schiff in[WS 1] den Hafen einlaufen sehen und die Canonen hören, daß sie mit gekommen sind.
Unserm lieben Bruder Antes sagt die hiesige
Luft recht gut zu und er ist von
seinem in Cyprus aufgelesenen schlimmen
Fieber ohne alle Medicin völlig wieder
hergestellt worden. In seiner Profeßion
hat er bisher noch immer zu thun gehabt
und es scheint, die Leute sind mit seiner
Arbeit zu frieden. Macht er gute Arbeit,
so wird es an Kundleuten nicht
fehlen; und so kan er hier in Cairo als Uhrmacher vielmehr,
als wenn er ein Tischler wäre, verdienen. Im
Arabischen hat er nun auch einen Anfang
gemacht. Es gefällt ihm sonst ganz gut
in Cairo, außer daß er hier, wie in
einem Gefängnis leben muß, u. nicht
sicher allein aufs Feld gehen kan. Und
das ist würcklich hier ein verdrüßliches
Ding, Wer kans aber ändern?
Er wird nun vom 17ten Apr. an, unser
Diarium führen.
Unser lieber Bruder Danke ist auch hübsch gesund und munter, und arbeitet fleißig auf
Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Vorlage vom Schreiber nachträglich korrigiert, zuvor: im
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 100. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/106&oldid=- (Version vom 6.10.2025)