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seiner Profeßion. Er wünscht öfters, daß er mehr darinnen gethan hätte; ich bitte ihn aber nur keine Arbeit anzunehmen, die er nicht versteht. Er ist sehr darauf gestellt, diesen Sommer nach Ober-Egypten zu gehen und da er nun so viel Arabisch versteht, als zum nothwendigen durchkommen erforderlich ist; so wollen wir es ehenstens vor dem lieben Heiland überlegen und sehen, ob Er es approbirt. Mir ist sein gehen nach Ober-Egypten ganz gemüthlich, denn hier in Cairo hat doch niemand Ohren zu hören u. es ist alles Steintodt. Wir hatten uns große Hofnung von einem ledigen Coptischen Tischler, Ghali gemacht. Er hatte ein wenig mehr Geschicklichkeit u. Erkenntniß als andre Copten und hätte gerne gesehen, daß wir ihn deswegen bey seinem ganz todten Herzen für unsern Bruder gehalten hätten; und da wir das nicht thun konnten noch wolten, so besucht er uns izt nur gar selten. Der Herr schencke uns Gedult und Glauben der Heiligen. Ach Sein theures Blut, ist ja doch auch die Zahlung und das Lösegeld für die Egyptier, so

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 101. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/107&oldid=- (Version vom 8.10.2025)