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er kan sonst, wenn er deswegen befragt wird u. es nicht sagt, der ganzen Gesellschafft Ungelegenheit, und wenn ers sagt, Versäumniß zu ziehen.

Was der See-Reise halber gesagt werden möchte; solches ist in einem diesem Aufsaz beygefügten Pro Memoria zu ersehen.

Der Heiland gebe nur Gnade, daß die Geschwister auf ihrer Reise, so wol zur See als zu Lande, Ein Herz und Eine Seele seyn, und sich in ungefärbter Bruder-Liebe als Kinder-Gottes beweisen mögen.

Bringt Er euch glücklich an Ort u. Stelle, wie wir wünschen u. hoffen; so laße Er euch den dortigen Geschwistern zur Freude, zum Trost und zur Hülfe werden.

Wir wollen euch aber gebeten haben, daß ihr ja nicht dencken möget, ihr müßtet es in den Carybischen Inseln, oder in Suriname im äußerlichen so finden, oder haben, wie ihrs in euren Chorhäusern gewohnt worden seyd. Es ist solches nicht möglich, und wenn es jemand erwartet und hernach nicht so haben kan; so wird er Confus und hernach zu dem, was er da für den Heiland thun soll, ungeschickt u. untüchtig.

Die Geschwister nehmen wol etwas Arzney mit auf die Reise, u. wenn sie der Heiland nach

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 5. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/11&oldid=- (Version vom 31.8.2025)