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wieder in eine Kammer welche größer als die untre ist, und eben auch aus glatten Granit bestehet. An einem Ende derselben steht ein Grabmahl, von sehr glattem Granit, welcher, wenn man dran schlägt, einen Klang giebt, wie eine Glocke. Von einer Marmornen Säule aber, die dieses verursachen soll, ist nichts zu sehen, man findet noch verschiedene Abwege drinnen, weil sie aber über die Helfte mit Sand verstopft sind, so getraut man sich nicht hinein. Auf dem halben Wege zur ersten Kammer, befindet sich auch ein sehr tiefer Brunnen; in allen diesen Gängen und Kammern ist eine sehr gepreßte Luft, weil dieselbe nirgends hinein kan, als bey dem gedachten engen Eingang. Man muß alles bey Lichtern darinnen besehen, welche bald einen starcken Dunst machen. Dieser und der Viele Staub, der beym hinein kriechen entsteht, macht, daß man sich nicht lange drinn aufhalten kan, und wir hörten auch von den Arabern, daß man oft Leute vor toot heraus gezogen hat. Die Pyramiden

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 112. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/118&oldid=- (Version vom 9.10.2025)