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- Daß Er sich zu dir bekennt
- Und nicht von dir abgewendt.
- Ward dein Glaube manchmal schwach
- Dachtest du, wie wird es gehen?
- Wird denn, Heiland! Deine Sach
- Hier in Gnadau auch bestehen?
- Sah man ofte keinen Rath:
- So half Er durch Seine Gnad!
- Er hat dich auch schon gemehrt
- Und in Schwachheit wachsen laßen;
- Ja das ist Anbetungs-Werth
- Und mit in dein Lob zu faßen,
- Doch was Er für dich bedacht,
- Ist noch nicht zu End gebracht.
- Sein Herz, das nur Liebe schlägt,
- Hat für dich viel guts Beschloßen,
- bist du in Gedult gelegt,
- Ey so sey nur unverdroßen,
- Daß die Sorge und die Müh’
- Nicht das Herz vom Heiland zieh’.
- Arm und Elend fühlst du dich
- Und es fehlt auf allen Ecken;
- Sey getrost, ermanne dich,
- Laß dein Herze nicht erschrecken,
- Halte dich nur an Sein Wort
- Glaube nur und mache fort.
Empfohlene Zitierweise:
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 129. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/135&oldid=- (Version vom 13.10.2025)
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 129. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/135&oldid=- (Version vom 13.10.2025)