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werden dadurch gereizt werden, das gute auch zu erkennen, und sich darnach zu bestreben, das sie an den zu ihnen kommenden Geschwistern wahrnehmen. Das ist nach dem Ausdruck der Schrifft ein Lehren ohne Wort.

Der gute Hirte der Schaafe laße euch selbst auf gesunder Weide starck werden.

Gott und der Vater der Gemeine habe euch lieb und behalte euch in getreuer hut; und der heilige Geist erfülle eure Herzen mit Seinen Früchten, und mache euch zu gesegneten Dienern des Lammes; so werden wir mit euch Seinem Namen ewiglich dancken.

2.) Pro Memoria, deßen oben erwehnt ist:

1.) In Absicht auf die See-Reise ist zu wünschen, daß unsre Geschwister ein gutes Schiff und Capitain finden mögen. Sie mögen auch darüber den Heiland kindlich ansehen.

2.) Mit dem Logiren auf dem Schiffe hat man sonderlich auf die Schwestern zu sehen, nicht sowol in Absicht auf die Commoditaet, als vielmehr in Absicht auf die Umstände, die was unschickliches veranlaßen könten.

3.) Alles beständig reinlich zu halten ist unter andern Ursachen auch darum nöthig, weil es zur Gesundheit dienet. Denn sonst kan der Schimmel u. üble Geruch würcklich nachtheilig seyn.

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 9. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/15&oldid=- (Version vom 31.8.2025)