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bescheiden umgehen, ihm auch nach Gelegenheit Liebes und Gutes erweißen, ist Kindern Gottes gemäß. Wenn sie aber in ihre Leichtsinnige Spiele kommen, so thut man allemal am besten, wenn man auf die Seite gehet.
13.) Wenn Sturm, oder doch starcker Wind ist, thut man wol am Besten, nicht auf die Decke zu gehen, sondern unten zu bleiben; man kan aus Curiositaet, zu sehen, wie es aussieht, in Gefahr kommen.
14.) Auch haben die Geschwister sich unten zu halten, wenn die Segel aufgezogen und geändert werden; sie können sonst zu Schaden kommen. Besonders haben sie das zu observiren wenn das Schiffs-Volck sie daran erinnert, und nicht wieder ihren Willen oben zu bleiben.
15.) Die Geschwister haben nicht zu probiren, wies die Matrosen thun, an dem Mast in die Höhe zu steigen; es wäre ein unnöthig in die Gefahr begeben und sie müßen auch gewärtig seyn, daß sie von den Matrosen vest gebunden werden, sich lösen müßen und ausgelacht werden.
16.) Wenn sie Seekranck werden, müßen sie sichs nicht zu gefährlich vorstellen; so übel es einem wird, so ist es doch nicht von Consequenz.
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 12. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/18&oldid=- (Version vom 1.9.2025)