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17.) In gewißen Gegenden haben die Matrosen die Gewohnheit, die, so zum erstenmal dahin kommen, wie sies nennen zu taufen; wobey allerley unordentliche Dinge vorfallen. Die Geschwister thun am besten in solchen Fällen mit dem Capitain freundlich zu reden und ihn zu ersuchen, es mit den Matrosen abzu thun. Es ist gut etliche Bouteillen Brandwein mit auf die Reise für die Matrosen zu nehmen, und ihnen so dann ein oder ein Paar bey so einer Gelegenheit, durch den Capitain geben zu laßen.
18.) Wenn sie dem Koch manchmal ein Gläßgen Brandtwein geben; so werden sie ihn so freundlich erhalten, daß ihr Thee-Keßel immer Plaz am Feuer hat.
19.) Wenn sie mit dem Boot ans Schiff gehen, so müßen sie sich ja hüten, nicht mit den Händen am board des Schiffs an zu halten; weil man sonst gar leicht gegen das Schiff gequetschet werden kan und Hand oder Finger verlieren kan.
1.) In diesem Monat hatten wir verschiedene ganz besonders Distinguirte Gnaden-Tage in der ganzen Gemeine so wol, als
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 13. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/19&oldid=- (Version vom 1.9.2025)