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und bat den Heiland angelegentlich, Er wolle mich ganz aufs neue zu Seinem Schmerzens-Lohn hinnehmen und mich ganz für Ihn gedeyen laßen, damit ich alle die Segen, die in diesem Chor zu genießen wären, ganz genießen möchte. Die Aufnahme in die Gemeine und das Glück zu haben ein Glied derselben zu seyn, fiel mir sehr nachdrücklich auf. Ich sagte mein Verlangen meiner Arbeiterin, welche mich aber da hin anwieß, ich solte nur erst suchen, ganz des Heilands froh zu werden, welches ich auch that. Und da ichs am wenigsten dachte, so wiederfuhr mir die Gnade, daß ich am 29tn Oct. desselben Jahres in die Gemeine aufgenommen wurde. Mein Herzens Sehnen ging von der Zeit an nur darauf, noch mehr in Gemeinschaft mit meinem treuen Heiland zu kommen; und dies erweckte auch bey mir einen wahren Hunger und Durst nach dem Genuß des heiligen Abendmahls. Ich redete oft mit dem Heiland darüber aus, und sagte auch mein Verlangen meiner Arbeiterin, welche mich vor die Zeit noch zur Gedult verwieß. Endlich hatte ich

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 187. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/193&oldid=- (Version vom 20.11.2025)