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ihnen nichts geben konten, denn wir hatten mit unsern Negern in Carmel genug zu thun um sie durch zu bringen. Man konte nichts vor den Dieben erhalten, wenn man auch Tag u. Nacht Wächter hatte; sie schlugen dieselben, bunden und verwundeten sie. Ich habe nie gewußt was Hungersnoth ist; aber da hab ichs gesehen, u. mit gefühlt. Dieses Jahr verheißt uns nichts beßers, denn es ist sehr trocken. Nicht weit von uns, sind viele Kühe, Kälber, Ochsen p. gestorben; wir aber haben bis jezt noch nichts verloren. Die Abendmahls-Geschwister in der Bogue und da herum deren fast 100 sind, erfreuen uns. Es ist zwar selten ein AbendMahl, da nicht welche zurük stehen; denn es ist unter den hiesigen Negern sehr nöthig, genau darinne zu Wercke zu gehen, u. hat nicht allein auf die, die zurück stehen, sondern auch auf andere eine gute Würckung. Ja so gar Boshafte Neger nehmen Notiz davon. Wenn sie von einem der zum Abendmahl geht, was hören, das nicht nach der Regel Christi ist, sagen sie gleich,

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 193. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/199&oldid=- (Version vom 24.11.2025)