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feindselige Leute suchen zwar durch Ausstreuung mancher Schmäh-Schrifften Sein Werck zu hindern, der Heiland hat aber bisher noch in Gnaden durchgeholfen; Die Societaet will diesen Sommer eine Capelle in Dock bauen. In Kingsbridge, wo Bruder Caldwell manchmal predigt, scheint unter den Seelen ein Werck der Gnade zu seyn, u. sie bitten angelegentlich um mehrern Besuch. Sie haben daselbst einen Plaz zu ihren Versammlungen erhalten. Das heilige Abendmahl haben Geschwister Ockertshausen u. Bruder Caldwell zur gewöhnlichen Zeit in der Gemeine genoßen. Die Schwester Ockertshausin[WS 1] ist seit dem Apr. sehr kräncklich. Sie wurde auf der Strase vom Schlag gerührt, fiel vor Todt nieder, und lag so die längste Zeit da. Ein Chirurgus; zu dem sie gebracht wurde, ließ ihr dann zur Ader, und nach einigen Tagen kam sie wieder zu sich, u. erholte sich in etwas. Die Geschwister der Societaet nahmen daran großen Antheil, besuchten sie fleißig, und ihr in den Willen des Heilands ergebenes Herz war ihnen zu vieler Erbauung. Im Januar ist der erste aus dieser Societaet Sam. Brown, ein Sergeant in der Citadelle selig heimgegangen. Er war anno 1712. geboren, u. lebte wie er sich selbst ausdrückte, ohne Gott u. ohne Religion

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Ocketshausin
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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 213. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/219&oldid=- (Version vom 8.12.2025)