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in der Welt, bis auf die lezten Jahre, da er den Vorsaz faßte, sein Leben zu beßern. Als die Brüder hieher kamen, besuchte er gleich ihre Predigten, und sie sagten seinem Herzen zu. Im Octr. a. pr. wurde er samt seiner Frau in die Societaet aufgenommen, welches ihn sehr beugte und beschämte. „Ach“, sagte er öfters, „wie hat mich mein Heiland so lieb! Hätte Er nicht die Brüder hieher geschickt, mir das Evangelium zu verkündigen, so würde ich in Unwißenheit u. in meinen Sünden gestorben seyn; aber nun weiß und fühle ich, daß mein Heiland meine Sünden versöhnet, und mich durch Sein Blut zu Seinem Eigenthum erworben hat“. Und in seiner Kranckheit bezeugte er seine Freude darüber, daß er die Gnade haben werde, der erste zu seyn, der von den Brüdern in Plymouth zum Heiland gehen werde. Als ihm Bruder Ockertshausen[WS 1] mit einigen Versen den Segen zu seinem Heimgang ertheilt hatte, sagte er noch: „Mein Heiland ich bin nun angezogen, komm u. nimm mich zu Dir!“ Und damit entschlief er.
Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Vorlage: Ockershausen
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 214. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/220&oldid=- (Version vom 8.12.2025)