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er uns in Gedult, und heist uns warten bis Er macht. Im äußern hat uns unser lieber Herr bisher so durchgeholfen, daß wir keinen Mangel gehabt haben. Ich werde wol für meine Mühe und Arbeit von vielen schlecht bezahlt, ich wolte aber alles nicht achten, wenn man nur ein verlegenes Herz anträfe, dem man etwas vom Heiland sagen könte. Wir bitten das ganze Volck der Gnaden-Wahl, das in Jesu blutigem Verdienst weidet, von uns zu grüßen. Gedencket an uns, und unsrer Umstände, und fleht mit uns zum Herrn, daß Er bald anfangen möge, auch hier in Orient Seinen Schmerzens-Lohn einzusammlen.
Was für eine Freude bruder Antes bey seiner Ankunft in Cairo d. 10ten Febr. uns verursacht hat, kan ich nicht aus drücken. Gottlob! daß er nun bey uns ist. Ich hoffe und glaube, daß wir recht selig, vergnügt und Brüderlich mit
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 239. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/245&oldid=- (Version vom 15.12.2025)