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nicht und sagte: Ich mag kein Geistlicher werden; lieber will ich ein einfältiger Mann bleiben; ich möchte mehr sündigen als gutes thun; und erlernte denn die Weber-Profeßion. Mit seiner ersten Frau hatte er 5 Kinder, davon noch 4 hier sind; und anno 68. trat er zum andern mal in die Ehe, mit der nunmehrigen Wittwe, die ihm ein Töchterlein gebar und aus ihrer vorigen Ehe 3 Kinder mit brachte. In seiner Arbeit war er sehr fleißig, fast über vermögen. Seine Art war stille und friedsam, und er stund mit dem Heiland in einem sünderhaften Umgang. Zwey von den hinterlaßenen Kindern haben die Brüder des Aufseher-Collegii anderswo unter gebracht, damit die Wittwe eine Erleichterung kriege.
2.) In Rixdorff am 18ten der Bruder Martin Pechatschek. Er kam anno 1736 mit seiner ersten Frau, samt andern Böhmen aus
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 246. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/252&oldid=- (Version vom 19.12.2025)