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Gerlachsheim hieher, wurde vom Heiland angefaßt und gelangte in den Jahren 57 und 58 zu den Gemein-Gnaden, wurde aber in den lezten Jahren untreu, durch Sorgen der Nahrung und dergleichen, daß er ganz trocken wurde, und Aergerniß halber aus den Versammlungen der Abendmahls-Geschwister ausgeschloßen werden muste; in den lezten Tagen kamen allerley Unglücks-Fälle über sein Haus. Er wurde von einem Soldaten gehauen; eines von seinen Kindern wurde von einem Pferde gefährlich gequetscht und eines brach das Bein. Bruder Hirschel besuchte ihn, und redete ihm zu Herzen. Er seufzete und wünschte, daß sich der Heiland über ihn erbarmen möchte, und einige Stunden darauf schied seine Seele in beyseyn seiner Kinder hurtig aus der Hütte.
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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 247. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/253&oldid=- (Version vom 19.12.2025)
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 247. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/253&oldid=- (Version vom 19.12.2025)