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fürchterliches Volck, haben sich grösten theils unter Rußischen Schuz begeben, und weil sich alle Feinde im Gebürge nach ihnen zu richten pflegen, so vergeht den Cubanischen Tartaren auch der Muth, ohne Unterstüzung der Cabardiner ein mehreres zu unternehmen. Dem ohngeachtet stehen die Calmucken am Cuban-Fluß, um ihre Bewegungen zu observiren und ihren Streifereyen Einhalt zu thun; haben sie auch diesen Sommer wie es heißt, so weit reducirt, daß sie sich zum Theil für Rußland erklärt, zum Theil 1500 Werste weit geflüchtet haben. In kindlicher Zuversicht auf den, der uns geheißen hat, hier ein Christen-Dörflein zu erbauen, haben wir uns auch bisher nicht abschrecken laßen, nach unserm ersten Plan fort zu machen, um die ersten Jahre so viel möglich zu Nuzen und dadurch, daß wir auf eine Art vesten Fuß faßen, auch unsrer verliehenen Privilegien bey zeiten zu geniessen.
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 250. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/256&oldid=- (Version vom 19.12.2025)