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Waiblingerin, durch einen geschwinden Steckfluß zu Sich in Seine ewige Ruhe zu nehmen. Da heute der 4tel jährige Land-Buß- und Bettag war, so machte Bruder Hermann vor der Predigt der Gemeine ihren Heimgang bekannt, wobey manch Liebes-Thränlein floß; denn sie war unter uns eine geliebte und legitimirte Schwester. Ihre Leiche wurde d. 9ten beerdiget. Bruder Hermann redete zuvor, über die schön zupaßende Loosung an ihrem Heimgangs-Tag: „Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder, und ist noch nicht erschienen, was wir seyn werden; wir wißen aber – wir werden Ihn sehen wie Er ist“. Nach Verlesung der Personalien sang der Chorus: Schlaf liebe Schwester unsers Herrn, mit der Gemeine Jesu Segen p. Worauf die Gemeine lieblich einfiel: Ey, wie so selig schläfest du p. Das Wetter war angenehm, und das Gefolge zu ihrem Grabe zahlreich, indem es sich über 600 Personen belief. Nachmittags hatten alle Conferenz-Geschwister nebst denen welche der

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 268. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/274&oldid=- (Version vom 3.1.2026)