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wir schon das veste Eisfeld, welches nach des Schiffers, Herman Kofod aussage[WS 1] 27, 30 bis 50 Meilen vom Lande ablag, und sich in die Länge bis in den 65sten Grad erstreckte. Er probirte alle Tage, ob kein Ende davon zu finden sey, welches erst am 19ten Jun. als an meinem Geburts-Tage geschahe. Man sahe am 20ten früh gegen 2 Uhr das feste Land, zwischen Kin of sol und Napparsok ganz deutlich, dabey wir mit danck erkanten, daß uns der Heiland meist hell wetter geschenckt hatte, da sonst in Grönland der Nebel sehr gewöhnlich ist. Von hier aus mußten wirs denn wagen, zwischen Land und Eis zu segeln. Am 24ten Juny, sahen wir unter Pissubik-Land den ersten Grönländer. Die Schwester Zachariaßin redete mit ihm und wir erfuhren durch ihn, daß die Europäer im Lande alle wohl und das Eis vom Baals-Revier weg wäre, wir sezten also unsern Cours auf Lichtenfels zu, und segelten die Kokörnen dicht vorbey, wo 5 von unsern getauften Grönländern uns starck
Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Vorlage: aus aussage
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 274. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/280&oldid=- (Version vom 6.1.2026)