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Am 31ten als dem gedächtnißtage des Anfangs der Reformation Lutheri, ermunterte er die Gemeine zum Lob und Danck gegen den Heiland für diesen vorgang; weil dadurch die Lehre von der Rechtfertigung eines armen Sünders, allein durch den glauben an Jesum Christum, wieder ans Licht getreten, und das heilige Wort Gottes, dem gemeinen Volcke zu lesen erlaubt worden. Das Lesen der heiligen Schrift legitimirt der heilige Geist an den Herzen; die Geschwister sind attent und versäumen nicht gerne eine Lection, u. man hat manche angenehme und erfreuliche Äußerungen davon vernommen.
Heimgegangen sind in dem Monat, die Wittwe Rosina Schottin, das große Mädgen Anna Johanna Meyerin, und die ledigen Schwestern Christina Hauffin, Anna Rosine Rothin, und Anna Rosina Schubertin.
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 301. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/307&oldid=- (Version vom 27.1.2026)