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machen solte. Im äußerlichen segnet uns der Heiland und ich insbesondre, habe bisher, ob gleich wol über 30 Uhrmacher hier sind, sehr reichlich zu thun gefunden. Aus Briefen von Alexandria vernahmen wir, daß daselbst unser alter Freund und Correspondent, Herr Garleef, ein Hamburger von Geburt, d. 25ten huj. an der Pest gestorben. In seinem lezten Brief an uns, den wir erst vor ein paar Tagen erhielten, erklärte er sich, nach seiner Weise, recht artig.

Am 30ten kamen 2 Juden zum Bruder Hocker, um ihn wegen einer krancken Person zu consuliren. Er sagte ihnen dabey was vom Mesia, der Sein Blut für unsre Sünden vergoßen, und von der Seligkeit eines Herzens, das die Kraft dieses Blutes erfahren hat. Weil der eine die Sprache nicht recht verstand, so übersezte es ihm der andre getreulich und Bruder Hocker war recht wohl dabey. Wir unterlaßen überhaupt nicht wo sich nur die geringste Gelegenheit eräugnet, ein Wort von Jesu Leiden u. Seiner

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 308. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/314&oldid=- (Version vom 27.1.2026)