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Jesu blutigem Verdienst und Sünder-Liebe ab; wobey die Anwesenden attent waren. Auch Bruder Danke hatte Gelegenheit einem französischen Kaufmann, welcher ihn gerne zum Proselyten in seiner Kirche machen wolte, von unserm Grund nachdrücklich die Wahrheit zu sagen.

D. 7ten machte uns Ghali, der Coptische Tischler, aufs neue gute Hofnung, daß er ein Lohn der Schmerzen Jesu werden wolle. Er kam zu Bruder Danke und klagte, daß er in seinem Herzen fühlen müße, daß die gute Freundschaft, die er ehedem mit uns gehabt, unterbrochen sey. Ich kan euch, sagte er, doch nicht vergeßen, und habe auf der Welt niemanden, den ich so lieb hätte, als euch. Bruder Danke erwiederte darauf, daß wir die Gnade hätten alle Menschen lieb zu haben, und das darum, weil Jesus sie alle mit seinem Blut erlöset

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 310. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/316&oldid=- (Version vom 27.1.2026)