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hat; deswegen hätten wir ihn auch lieb; in eine nähere Gemeinschaft aber, ließen wir uns mit niemanden ein, als mit einem armen Sünder, der um Gnade in Jesu Blute weinet und wahrhaftig um seine Seligkeit verlegen ist. Das habe ich, sagte Bruder Danke, aus eigener Erfahrung; denn so lange ich in mir selbst ein guter Mensch war und keinen Heiland brauchte; so wolten die Kinder Gottes keine Gemeinschaft mit mir haben: So bald mich aber der Heilige Geist im Herzen überzeugte, daß ich ein verlorner und verdamter Mensch sey und es mir um Trost bange wurde; so hat mich nie ein Kind Gottes um meiner Schlechtigkeit willen, abgewiesen. Ghali fieng hiebey an, zu weinen, und sagte: ich will, so gut ich kan, den Heiland bitten, daß Er sich auch meiner erbarme! Wir freuten uns über den Besuch und danckten dem Heiland dafür.

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 311. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/317&oldid=- (Version vom 30.1.2026)