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bis an der Welt Ende, bewieß sich als Wahrheit an uns. Auch hatten wir dieser Tagen mit einander eine gründliche Unterredung, in Ansehung unsers Verhaltens gegen die hiesigen Catholicken so wol als übrige Gesintheiten.
D. 27ten machte ich und Bruder Danke mit einigen Griechen einen Spazier-Gang nach Alt-Cairo und wohnten in dem dasigen Kloster des heiligen Georgii, dem griechischen Gottes-Dienst mit bey, der in sehr vielen Ceremonien besteht. Nachher besuchten wir einen hiesigen Landes-Garten am Nil, welcher in seiner Art sehr angenehm ist. Die Natur thut hier das Beste; denn die Vielerley Früchte, die hier häufig wachsen, wo nur Waßer hingebracht wird, als da sind: Datteln, Feigen, Apricosen, Pfirsiche, kleine Aepfel, Pflaumen, Trauben, allerley Melonen und dergleichen, stehen alle wie ein Wald durcheinander. Bruder Hocker hatte seit einigen Tagen 2 Patienten in einer Oquelle zu bedienen. Der
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 313. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/319&oldid=- (Version vom 30.1.2026)