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Bruder Danke sagte ihm nehmlich: Wir wären nicht um des Gewinstes willen hier; sondern wir nährten uns unsrer Hände Arbeit und suchten dabey, den Seelen ihren Schöpfer und Erlöser bekannt zu machen. Hierauf antwortete er aber: Das sey iezo nicht mehr nöthig; jezt kennte schon jederman den Heiland und äußerte dabey, daß das keine Frage mehr sey: ob er den Heiland kennt? Wir mußten also von ihm absehen, in Ansehung der begleitung des Bruder Dankes nach Ober-Egypten; und weil sich kein andrer begleiter fand; so resolvirte Bruder Danke, allein zu reisen; wozu ihm der Heiland Freudigkeit geschenckt hat. Dieser Tagen hatten wir auch einen Besuch von einem jungen Armenier Namens Choascha Pauli, welcher kürzlich aus Aethiopien gekommen, wo er sich 5 Jahre aufgehalten. Er erzehlte unter andern, daß der dasige Vezier oder Premier-Ministre sich wieder den Kayser empört, denselben umgebracht u. es daselbst jezt ziemlich durch

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 320. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/326&oldid=- (Version vom 30.1.2026)