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wir gleich nur 13 Sclaven auf unserm Schiff hatten, so war es doch keine Ähnlichkeit gegen vorher. Nun können wir es uns vorstellen, wie es auf einem Schiff zu gehen mag, wo 300 sind; es ist aber nun vorbey, und da denckt man nicht mehr dran.

Nun will ich melden, was wir die 2 Monate hier gemacht haben: Vom 10ten bis 15ten Febr. brachten wir unsre Sachen vom Schiff und in Ordnung. Denselben Tag kam der König von Ackim und besuchte den Herr Gouverneur. Dieser erzehlte ihm bey der Gelegenheit, daß er etliche gute Freunde hier hätte, die aus dem Vaterland gekommen wären, und die mehr lust hätten bey ihm in seinem Lande zu wohnen, als hier im Fort, und sagte ihm unsern Zweck ziemlich ganz. Der König sahe ernstlich dazu aus, und hörte attent zu. Der Gouverneur sagte dann durch den Dollmetscher: Ob er alles recht gefaßt hätte? Er antwortete: Ja! stund auf und ging mit seinem Rath und den übrigen anwesenden Capucaeern[WS 1] vom Englischen, Holländischen u. Dänischen

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: erläuternd bzw. korrigierend über der Zeile: Caboseern
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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 335. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/341&oldid=- (Version vom 8.2.2026)