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Teritorio, welche Vasalen von ihm sind, bey seite. Da sie die Sache überlegt hatten, kam er mit seiner Suite wieder herein, sezte sich und sagte: Ich nehme diese guten Freunde auf in mein Land, sie können sich anbauen, wo sie wollen, und es soll sie niemand beleidigen; sie müßen aber keine Fortresse bauen. Ich stund auf, bedanckte mich im Namen aller meiner Brüder und declarirte, daß wir keine Fortresse bauen, noch Sclaven-Handel treiben wolten; wir wären aus Liebe zu ihnen in dis Land gekommen, und wenn wir ihre Sprache könten, dann würden wir erst im Stande seyn, ihnen unsern Sinn deutlicher zu machen. Der König stund so dann auf, gab mir und Bruder Schenck die Hand darauf und dann die übrigen Capucaeer und sein ganzer Rath, und declarirte uns vor seine Freunde. Das war eine rechte Solenne Handlung.

Der Herr Gouverneur und alle anwesende freuten sich darüber, u. uns war es würcklich ein Tag der Freuden, den ich nie vergeßen werde.

Am 17ten hatten wir unser erstes Abendmahl

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 336. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/342&oldid=- (Version vom 8.2.2026)