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wären, und bat ihn mich zu ihnen bringen zu laßen. Er und alle andre sagten, daß ichs bey meiner Kräncklichkeit nicht aushalten würde; weil ich aber darauf bestund, so krigte ich 5 Neger, die mich nach Landes-Art tragen mußten. Ich reiste also d. 1ten Apr. Nachmittag von meinem lieben alten Kleffel ab, und war den andern Morgen schon um halb 5 Uhr bey meinen Brüdern in Ningo, und danckte dem Heiland der mich die 9 Meilen in so kurzer Zeit zurück legen laßen. Meine beiden Brüder fand ich zimlich schwach, doch Bruder Watson am schwächsten. Die ersten Tage ließ es sich mit beyden zur Beßerung an; den 8ten aber sahe man, daß unser lieber Bruder Watson nicht lange bey uns bleiben würde. Ich räumte indeßen so viel ich konte unsern Bau-Plaz auf, steckte das Haus ab, und weil ich sahe, daß Bruder Watson zum Heiland gehen würde, so steckte ich auch heute den Gottes-Acker ab.
D. 10ten Apr. gefiel es dann unserm lieben Herrn, unsern Samuel Watson zu sich zu
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 340. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/346&oldid=- (Version vom 8.2.2026)