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rufen. Er ging getröstet und als ein Sünder vergnügt und selig heim. Bruder Schenck, der neben ihm lag, war auch nicht außer Gefahr; aber nun hab ich Gottlob! Hofnung, daß es sich balde mit ihm geben wird, welches eine große Freude für uns ist. Bruder Watsons Gebeine legten wir am 10ten Abends zur Ruhe, wobey ich nach meiner Armuth, dieses Pläzgen dem Heiland weyhete. Wie mir dabey zu Muthe war, weiß mein Heiland am besten. Vor 2 Tagen krigte ich von Christiansburg Nachricht, daß bruder Kleffel daselbst wieder das kalte Fieber habe; ich hoffe aber, daß er nach den Feyertagen zu uns kommen wird. Bruder Sam. Hall ist auch schwach, hat eine alte Kranckheit auf der Brust und kan fast nichts arbeiten. Bruder Broadley ist gesund und vor die Zeit der stärckste. Bruder Schenck probirte gestern, auch einen Brief zu schreiben; war aber noch zu schwach. Er so wol als wir alle bitten, die ganze Gemeine herzlich von uns zu grüßen.

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 341. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/347&oldid=- (Version vom 9.2.2026)