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Wir leben übrigens selig und vergnügt und genießen den Frieden Gottes in unsrer Mitte; wir haben die Heiden lieb und sie uns und wir glauben die Stunde wird bald schlagen, da der Heiland sich in diesem Lande einen Lohn Seiner Schmerzen sammlen wird. Es ist hier ein großes Feld für Ihn, und wenn wir mit Gottes Hülfe unsre eigene Wohnungen haben werden, so wirds in vielen Stücken leichter gehen. Wir bitten um eine baldige Verstärckung, und wünschen einen Schuster, einen Zimmermann und einen Goldschmied zu bekommen, welcher leztere von allen Profeßionen den besten Verdienst hier haben kan. Auch wäre ein Bruder der ein Bauer ist, gewiß nöthig. Auch bitten wir um einen Bruder, der ein Medicus ist; denn es ist schwer in Kranckheiten niemanden zu haben, der einem helfen kan. Er würde dabey auch im Schreiben und in Affairen mit dem Gouverneur genug zu thun finden. Uebrigens kan ich versichern,
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 342. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/348&oldid=- (Version vom 9.2.2026)