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an seinen Bruder geschrieben:

Wir haben von Cowes in England nicht länger als 4 Wochen biß an die Küste zugebracht; es ist aber auch alles drunter und drüber gegangen. Der liebe Heiland hat indeßen allen Schaden von uns gewendet; Einmal verfolgten uns 6 Schiffe, darunter gewiß einige Türcken waren, mit welchen die Dänen in Krieg verwickelt sind. Das große und kleine Geschüz wurde dann scharf geladen und der Rost von den Säbeln abgerieben. Ich empfahl mich aber mit meinen Brüdern dem Aug und Wächter Israel, der nie schläft noch schlummert, zu Gnaden, und wir wurden als Kindlein bewahret. Ich bin nicht eine Viertelstunde Seekranck gewesen, und meine Brüder waren auch in 4 Tagen damit zimlich fertig. Da einmal die Wellen starck überschlugen, u. ich nicht naß werden wolte, stelte ich mich hinter einen großen Waßer-Topf. Das Tau womit derselbe bevestigt war, riß entzwey; weil ich aber das Tau halten konnte, so kam ich nicht weiter zu Schaden,

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 344. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/350&oldid=- (Version vom 9.2.2026)