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eisernen Reifen, vom obersten Mastbaum herunter und schlug mir den Hut vom Kopf. Hätte mich derselbe getroffen, so hätte ich auf der Stelle todt seyn müßen. So sind wol tausend Dinge vorgekommen, da mich mein treuer Heiland bewahrt u. bis diese Stunde gesund u. selig durchgebracht hat; wofür ich Ihm nicht genug dancken kan.
In Sierra Leone, als unserm ersten Ancker-Plaz, krigten wir die ersten Neger zu sehen und zu sprechen. Wie mir beym Anblick derselben zu Muthe war, kan ich nicht beschreiben; es war mir als ob sich das Herz im Leibe umwendete vor Freuden, Neger von der Nation zu sehen, unter welchen ich die Gnade zu wohnen haben soll. Das hab ich aber gleich gesehen: wenn ein Bruder unter solchen[WS 1] Leuten durchkommen und an seiner Seele keinen Schaden nehmen soll, so gehört wahrhaftig dazu, daß das Herz im Heiland vest werde. Ich habe ihre Könige und Prinzen gesehen; ihr ganzes Geschmeide war um hand
Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Vorlage: sol
cchen
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 346. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/352&oldid=- (Version vom 9.2.2026)